Autor: frischluft1 (Seite 1 von 8)

Abstimmungsempfehlungen

Am 24. September stimmen wir über gesamthaft 8 Vorlagen ab, zwei von nationaler und fünf von kantonaler Bedeutung. Der Vorstand der Frischluft hat die Vorlagen diskutiert und empfiehlt Ihnen folgende Abstimmungsparolen:

 

JA zum direkten Gegenentwurf Ernährungssicherung

Der Gegenentwurf Ernährungssicherung verankert zusätzliche Grundsätze in der Bundesverfassung. Damit soll heute vorgesorgt werden, damit in Krisenzeiten die Versorgung mit Lebensmitteln gewährleistet werden kann. Die vielen Lebensmittelskandale der letzten Jahre in der EU zeigen, wie wichtig es ist, dass wir uns alle um unsere Lebensmittelversorgung kümmern. Die Frischluft zeigt Ihnen an der kommenden „Usestuehle 2017“ auf, wie wir alle zu einer „Essbaren Gemeinde“ beitragen können. Kommen Sie an unserem Stand vorbei und lassen Sie sich überraschen!

 

JA zur den beiden AHV-Vorlagen (Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Mehrwertsteuererhöhung und Reform der Altersvorsorge 2020)

Das vorliegende Paket zur Altersvorsorge ist ein gut eidgenössischer Kompromiss. Wie es Kompromisse oft an sich haben, gilt es zu beurteilen, ob die Vorteile gegenüber den Nachteilen überwiegen. Der Vorstand ist einstimmig der Meinung, dass das hier der Fall ist. Eine Rückweisung würde keine bessere Vorlage für die Sicherung der Altersvorsorge bringen. Die 1. Säule der AHV ist DAS Erfolgsmodell für die soziale Absicherung im Alter. Dieses Erfolgsmodell gilt es für die Zukunft zu stärken.

 

Unsere weiteren Empfehlungen:

  • NEIN zur Verfassungsinitiative „Für gesunde Staatsfinanzen ohne Steuererhöhung“ und NEIN zum Gegenvorschlag; bei der Stichfrage den Gegenvorschlag ankreuzen. NEIN auch zur Initiative „Für einen effizienten und flexiblen Staatsapparat“.

 

  • NEIN zur Streichung der pauschalen Beiträge zum Besuch von Privatschulen

 

  • JA zum Realisierungskredit für die Tramverbindung Margarethenstich

 

Cinema paradiso auf dem Dorfplatz

Drei Filme, in denen sich Menschen auf einen aussergewöhnlichen und mutigen Weg wagen – ein gemeinsamer Nenner in drei sehr unterschiedlichen Geschichten: von Donnerstag bis Samstag ist es wieder so weit mit dem Open Air Kino auf dem Arlesheimer Dorfplatz.

Der Filmreigen wird heute mit der französischen Komödie „La vache“ eröffnet: Ein algerischer Bauer durchquert Frankreich zu Fuss, um seine geliebte Kuh auf der Landwirtschaftsaustellung in Paris prämieren zu lassen. Am Freitag 18. 8. erleben wir dann im italienischen Klassiker „Pane e tulipani“ eine Frau, die aus ihrem eintönigen Dasein ausbricht und zu einer neuen Lebendigkeit und Lebenslust findet. Und schliesslich geht es am Samstag mit dem noch immer in den Kinos laufenden Film „Die göttliche Ordnung“ um ein Ausbrechen auf gesellschaftspolitischer Ebene: In diesem Spielfilm wird der Kampf der Schweizer Frauen zur Erlangung des Stimm- und Wahlrechts in eindrücklicher und spannender Weise erzählt.

Diese drei Filme beginnen jeweils um 21 Uhr. Ab 18 Uhr ist die Bar geöffnet, und ab 19 Uhr können Sie auf dem Dorfplatz essen.

Am Samstag 19.8. zeigen wir für die kleinen Besucher um 18 Uhr „Die Abenteuer von Petterson und Findus“ (neben der Buchhandlung) und für die Jugendlichen läuft um 21 Uhr im Schwimmbad der Film „Margos Spuren“.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Sponsoren, dem Gasthof Ochsen, den Mitarbeitern des Werkhofs und unseren Helferinnen und Helfern für die wohlwollende und wertvolle Unterstützung! Danke auch den Anwohnern für ihr Verständnis.

 

Ihr cinema paradiso

Wechsel in der Gemeindekommission

Petra Iten hat sich aus zeitlichen Gründen auf Ende Juni aus der Gemeindekommission (GK) zurückgezogen. Sie war zwei Jahre für die Frischluft in der GK aktiv. Sie hat sich insbesondere für attraktive Freiräume für die Jugendlichen sowie für tolle Familien- und Sportangebote engagiert.

Marcel Liner wird für sie nachrücken. Er ist heute schon in der Naturschutzkommission für die Gemeinde aktiv. Seit mehreren Jahren engagiert er sich im Vorstand der Frischluft. Marcel Liner ist ein ausgewiesener Kenner der Schweizer Landwirtschaftspolitik. Für seinen Arbeitgeber Pro Natura setzt er sich für mehr Ökologie in der Schweizer Landwirtschaft ein, insbesondere für eine Schweiz frei von Gentechnik. Neben der nationalen Politik interessiert sich Marcel Liner sehr für kantonale und kommunale Anliegen. Die Frischluft ist sicher, dass mit Marcel Liner eine sehr kompetente Nachfolge für Petra Iten in die Gemeindekommission nachrückt.

Der Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei Petra Iten für ihren geleisteten Einsatz. Marcel Liner wünschen wir einen guten Start und viel Erfolg.

 

Ihre Frischluft

Kino am Pool

Das cinema paradiso beginnt den diesjährigen Filmreigen am Freitag, den 11. August im Schwimmbad mit „The Help“. Dieser Spielfilm aus dem Jahr 2011 erzählt Geschichten über afroamerikanische Hausmädchen, die für die weisse Oberschicht arbeiten. Am Samstag 12.8. geht es ebenfalls in der Badi mit der Komödie „Saving Grace“ weiter. Der Film zeigt auf witzige Weise, wie die Hanfpflanze das Leben der ruinierten Witwe und begnadeten Gärtnerin Grace rettet. Der Jugendfilm „Margos Spuren“ beendet am 19.8. die Filmreihe im Schwimmbad. Das neu geführte Restaurant Dolce Vita ist an den Filmabenden geöffnet und bietet leckere Grilladen an; beachten Sie den Aushang im Schwimmbad. Wir danken dem Restaurant- und dem Schwimmbadteam an dieser Stelle ausdrücklich für den netten Empfang und für die tatkräftige Unterstützung. Da wir auch gutes Wetter bestellt haben, steht diesen stimmungsvollen FIlmabenden nichts mehr im Wege.

Auf dem Dorfplatz geht es dann weiter ab Donnerstag, 17.8. mit „La vache“, am Tag darauf mit „Pane e tulipani“ und schliesslich am Samstag 19.8. mit „Die göttliche Ordnung“. Alle Filme beginnen um 21:00. Zusätzlich zeigen wir am Samstag um 18:00 Uhr „Peterson und Findus“ für unsere kleinen Gäste.

Wir laden sie auch herzlich dazu ein, vor den Filmen bei uns auf dem Dorfplatz einen Drink (ab 18:30) und ein Essen ab 19:00 Uhr zu geniessen. Wir freuen uns auf regen Besuch!

 

Ihr cinema paradiso

www.frischluft4144.wordpress.com

 

 

Ortskernplanung – verantwortungsvoll handeln!

Viele Arlesheimerinnen und Arlesheimer blicken mit Stolz auf die Qualitäten «ihres» Dorfkerns. Der Dorfkern lebt: Ladengeschäfte, Gewerbebetriebe sowie Restaurants und Cafés sind in vielfältiger Weise vorhanden. Zugleich dominiert Langsamverkehr und bei den Gebäuden blieb viel historische Substanz erhalten. Wenn Sie mit Reinach, Aesch oder anderen Gemeinden in der Region vergleichen, ist das alles andere als selbstverständlich. Während in Arlesheim die ganze geschichtliche Entwicklung anhand der Bebauung noch gut ablesbar ist, haben andere Gemeinden quasi ihre Identität verloren. Diesbezüglich verdanken wir früheren Gemeinderatsgenerationen viel. Haben Sie beispielsweise gewusst, dass Arlesheim heute als Ortsbild von nationaler Bedeutung eingestuft ist?

Im Hinblick auf die anstehende Revision der Nutzungsplanung Ortskern ist viel Fingerspitzengefühl gefordert. Verschiedenste Interessen sind aufeinander abzustimmen. Zum Einen müssen den Gewerbetreibenden gute Rahmenbedingungen gewährt werden, zumal sie in Folge Internetkonkurrenz und Frankenaufwertung unter starkem wirtschaftlichem Druck stehen. Weiter ist den Aspekten der Denkmalpflege sehr hohes Gewicht beizumessen. Das heisst beispielsweise, dass Neues gut auf die vorhandene Bausubstanz abzustimmen ist. Und zum Dritten muss die Wohnqualität hoch bleiben. Besonders haben wir dafür zu sorgen, dass Wohnraum im Ortskern erhalten bleibt und beispielsweise für ältere Personen gezielt neu geschaffen wird. Ich setze mich dafür ein, dass alle Interessengruppen und Parteien frühzeitig aktiv in den Planungsprozess miteinbezogen werden. Zudem bin ich der Meinung, dass Anliegen aus der Bevölkerung möglichst breit einzuholen und mit viel Respekt zu prüfen sind.

 

Felix Berchten, Präsident Gemeindekommission bisher und kandidierender Gemeinderat

 

Mehr Lebensqualität

35% des gesamten Energieverbrauchs der Schweiz werden vom Verkehr verursacht. 96% der dafür benötigten Energie werden mit Erdölprodukten produziert, die CO2-Emissionen sind dementsprechend gross. Zudem beansprucht eine Person mit einem PW viel mehr Platz als mit einem Velo oder mit dem ÖV. Das Auto hat sicher auch seine Berechtigung, jedoch müssen vermehrt Alternativen benutzt und gefördert werden. Damit der Anteil an Veloverkehr zunimmt, muss zuerst die Grundlage in Form besserer Velowege geschaffen werden. Die Frischluft setzt sich dafür ein, da dies gleich mehrere Vorteile bringt: Weniger Autos bedeutet mehr Platz auf den Strassen für andere Verkehrsteilnehmer, es gibt weniger Lärm- und CO2-Emissionen, was allen EinwohnerInnen zu Gute kommt, und die Lebensqualität und Attraktivität des Dorfes und der Quartiere werden dadurch gesteigert. Dazu hat die Frischluft eine Petition zur Verbesserung des Radwegs auf der Birseckstrasse lanciert.

Unterschreiben Sie sie zum Beispiel am Polit-Märt am Samstag, 30.1.16 auf dem Postplatz von 09:00 – 14:00!

 

Flurin Leugger, Frischluft Kandidat Gemeindekommission

Unnötige Vollsperrung

Ich finde es erstaunlich, dass die Befürworter des 2. Gotthardtunnels für den Abstimmungskampf zu Lügen greifen. Sowohl Kantons- als auch Bundespolitiker verbreiten noch immer, dass der Gotthardtunnel für die Sanierung während 140 Tagen gesperrt werden muss. Dabei hat das Bundesamt für Straßen (ASTRA) am 11. November 2015 in einer umfassenden Expertise (Erhaltungsplanung Bericht) aufgezeigt, dass der Tunnel bis mindestens 2035 funktionstüchtig und sicher ist, und dies einzig mit den üblichen Instandhaltungsmaßnahmen und den regulären Sperrnächten bei Kosten von 128 Mio. Fr. Es ist nicht einmal eine zusätzliche Verladestation notwendig. Erstaunlich ist, dass bürgerliche Sparpolitiker bereit sind, 2,8 Milliarden Franken für einen Umbau des bestehenden Tunnels samt zweiter Röhre zu verlochen anstatt eine einfache Sanierung für 250 Millionen Franken gemäß ASTRA-Expertise zu unterstützen. Auch in der kommunalen Politik geht es um einen haushälterischen Umgang mit Geld, weshalb es wichtig ist, Prioritäten zu setzen. Kosten und Investitionen, die einen sozialen und ökologischen Mehrwert bringen, unsere Lebensqualität verbessern und die Attraktivität unseres Dorfes erhalten, gilt es wohlwollend zu prüfen.

 

Daniel Wyss, Gemeinderat.

Frauen in den Gemeinderat

Frauen politisieren nicht besser, aber anders als Männer. Nachweislich kommen deshalb in Gremien, die aus Männern und Frauen bestehen, breiter abgestützte, umfassendere Lösungen zustande. Die Frischluft bedauert deshalb, dass keine andere Partei eine Frau aufstellt. Mit der Bestätigung unserer bisherigen Gemeinderätin Ursula Laager setzen Sie ein positives Zeichen.

Sie handelt umsichtig und sorgfältig, dabei sucht sie mit Beharrlichkeit verbindende Lösungsvorschläge. Das Ressort Gesellschaft mit den Schwerpunkten Alter, Familien/Jugend und Gesundheit passt ideal zu den Kompetenzen und Interessen von Ursula Laager. In den letzten 4 Jahren hat sie darin Vieles bewegt. Arlesheim hat soeben die Rezertifizierung als kinderfreundliche Gemeinde abgeschlossen, der niederschwellige Kindertreff als Begegnungsort für Primarschülerlnnen ist erfolgreich gestartet und wird rege genutzt. Die Gemeinde besitzt ein neues Altersleitbild, das unter Mitwirkung der Bevölkerung erstellt wurde. Mit der Schaffung der Spitex Birseck haben Arlesheim und Münchenstein ihre Kräfte gebündelt und das Angebot nachhaltig gesichert.

Bei all diesen Projekten fand Ursula Laager auf neu eingeschlagenen Wegen familienfreundliche und humane Lösungen.

Als Arlesheimerin – Politikerin, Mutter, Primarlehrerin – empfehle ich Ihnen Ursula Laager deshalb mit Überzeugung zur Wiederwahl. Mit ihr bleibt die Frischluft weiterhin stark vertreten im Gemeinderat.

 

Cécile Bühlmann Huber, Co-Präsidentin Frischluft

Gewerbe in Arlesheim

Haben Sie gewusst, dass es in Arlesheim rund 800 Gewerbebetriebe mit ca. 5‘000 Arbeitsplätzen gibt? Eine intaktes Gewerbe, das attraktive Bedingungen vorfindet, Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten im Dorf, gute Verkehrsverbindungen und ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sind Voraussetzungen dafür, dass Arlesheim ein attraktives und belebtes Dorf bleibt. Für die Frischluft ist es wichtig, dass sich die Ansprüche des Gewerbes und die Bedürfnisse der Bewohner im Einklang befinden. Ein Beispiel: Das Gewerbe wünscht, dass die Konsumenten mit dem Auto, Velo oder Motorrad nahe an das Verkaufsgeschäft fahren und dort auch Parkplätze vorfinden können. Hier wurde mit der Begegnungszone eine Lösung gefunden, welche die Interessen der verschiedenen Gruppen berücksichtigt. Die Frischluft pflegt den Austausch mit dem Gewerbe. Im Juni 2015 haben wir einen Dorfrundgang zum Thema „Arlesheimer KMU und die Aufhebung des Euro Mindestkurses“ durchgeführt und dabei fünf Gewerbebetriebe besucht. Im November 2015 haben wir einen weiteren Dorfrundgang zum Zonenreglement Ortskern veranstaltet. Dabei hat uns auch interessiert, was das lokale Gewerbe für Anliegen hat, und ein Vertreter des Arlesheimer Gewerbe- und Industrievereins (AGIV) hat uns entsprechend informiert. Übrigens sind im aktuell achtköpfigen Frischluft-Vorstand auch zwei Mitglieder des AGIV vertreten.

Thomas Arnet, Kandidat Gemeindekommission (bisher) für die Frischluft

« Ältere Beiträge