Autor: frischluft1 (Seite 2 von 8)

Grünflächen

Was haben ein schillernder Schwalbenschwanz, ein Leuchtkäferchen, ein blühender Türkenbund oder eine massive Buche gemeinsam? Die vier aufgezählten Arten kommen alle in Arlesheim vor und haben hier seit vielen Jahrhunderten ihren Lebensraum. Durch die Vernetzung des Waldgebietes mit dem Offenland und durch die verschiedenen Höhenstufen zwischen der Birs im Tal und dem Gempen-Plateau ergibt sich ein reichhaltiges Lebensumfeld nicht nur für uns Menschen sondern auch für viele Tiere und Pflanzen wie die vorher aufgezählten.

Um diesen Reichtum zu bewahren und damit sich auch zukünftige Generationen daran erfreuen können, ist ein aktiver Schutz notwendig. Dieser erfolgt über die Ausweisung von Schutzgebieten oder die Erstellung von Pflegekonzepten. Die Gemeinde Arlesheim hat sich zum Ziel gesetzt, jedes Jahr für Massnahmen im Bereich Naturschutz 0,3 bis 0,5 Prozent des Gemeindebudgets einzusetzen. Das ist wenig, aber sehr sinnvoll eingesetztes Geld.

Für die Frischluft hat die Erhaltung des hohen Grünflächenanteils einen hohen Stellenwert für die kommenden Jahre. Die aktuelle Zonenplanrevision ist ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. Eine Grünflächenziffer, Baumalleen und naturnahe Gartengestaltungen sind nicht nur ein Plus für die hohe Lebensqualität in Arlesheim. Der Klimawandel wird zu tendenziell grösseren Temperaturmaximas im Sommer führen. Das viele Grün hilft dabei die Temperaturschwankungen zu dämpfen. Zum Wohle aller in der Gemeinde.

Marcel Liner, Kandidat der Frischluft für die Gemeindekommission

Weihnachten und Neujahr

Die vorweihnachtliche Zeit erleben wir in unserer heutigen Gesellschaft als wenig besinnlich. Die Adventszeit ist der letzte Monat vor den Ferien und vor Jahresende. Vieles muss und soll noch erledigt werden. Die Frischluft wünscht Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie an Weihnachten und danach Zeit finden für sich, für Ihre Liebsten, Zeit für das, was Ihnen wichtig und lieb ist.

Auch im neuen Jahr werden wir sich die Mitglieder der Frischluft mit Leidenschaft, Beharrlichkeit, Offenheit und Engagement für unser Dorf einsetzen. Uns ist vor allem wichtig, dass Arlesheim ein Dorf bleibt, wo Begegnungen möglich sind, und wo das Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten gefördert wird. Ein Ort, der sich wandelt, der sich zu Lebenswertem weiterentwickelt und doch seine Identität bewahrt. In den letzten Jahren haben wir dank Ihrer Unterstützung und Ihrem Vertrauen viel erreicht.

Wir wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.

 

Ihre Frischluft

Neujahrsfest am 9. Januar

Am 9. Januar ist es beileibe noch nicht zu spät, das neue Jahr, fröhlich und gemütlich einzuläuten. Die Frischluft lädt Sie herzlich zu einem Fest im Jugendhaus am Samstag dem 9.1.2016 ab 18:00 ein. Wir kommen zusammen, essen, trinken, tanzen, diskutieren. Wir lassen das alte Jahr Revue passieren, wir starten mit dem Wahlkampf ins neue Jahr. Wir feiern mit Freunden, Freudinnen, Kindern, Familie. Essbares wird gerne entgegen genommen, und anmelden kann man sich unter itenhasler@bluewin.ch oder 079 702 81 29.

Wir freuen uns auf euer / Ihr Kommen und auf viele tolle Vorsätze fürs neue Jahr!

Ihre Frischluft
hcfejefe

Das kulturelle Arlesheim

Als ich vor bald 25 Jahren mit meiner Familie nach Arlesheim gezogen bin, ist mir sofort das Openair-Kino auf dem Dorfplatz ins Auge gesprungen: junge Leute, die mit kritischen Filmen das Dorfzentrum beleben. Nach zwei bis drei Jahren ist mir das breite und eigenständige Kulturleben im Dorf näher gekommen, und wir haben als ganze Familie davon profitiert. Im Verlauf meiner politischen Tätigkeit ist mir bewusst geworden, wie viele Vereine und welch grosses Engagement hinter diesem reichhaltigen Angebot stehen. Ich habe gemerkt und immer wieder gehört, dass diesen Gruppierungen ein Haus, ein Zentrum fehlt, das vieles erleichtern und noch mehr aktivieren würde. Als Mitglied der Frischluft setze ich mich seit Jahren für ein solches ein, ob es nun „Unser Saal“ heisst oder anders. Nachdem die Gemeinde viel in Infrastrukturen für Sport und Schulen investiert hat, ist es nun an der Zeit, ein Haus für Kulturelles zu bauen.

Ich engagiere mich aber auch dafür, dass Kultur dezentral passieren soll: Plätze bespielen, Zwischennutzungen ermöglichen, Gärten und Parks künstlerisch beleben – all das trägt zu einem lebendigen Dorf bei. Ich setze mich dafür ein, dass Arlesheim nicht zur Schlaf-Vorstadt von Basel verkommt und auch in Zukunft viel zu bieten hat.

 

Marco Gigli für die Frischluft, Kandidat Gemeindekommission

Stimmrechtsalter 16 Jahre

Bei meiner Arbeit in der Spitex, habe ich hauptsächlich mit älteren Menschen zu tun. Dabei fällt es auf, dass es für die Generation unserer Eltern und Grosseltern noch selbstverständlich ist, abzustimmen oder zu wählen. Selbst wenn man nicht ganz begreift, um was es geht, abstimmen muss man!

Anders verhält es sich mit der jüngeren Generation, diese fehlt oft „an der Urne“. Könnte es daran liegen, dass die Zulassung mit 18 Jahren zu spät ist? Politik wird in der Schule thematisiert und 16- bis 18- Jährige lassen sich gut motivieren, da sie noch stärker lokal verankert sind. Ab 18 beginnt die Zeit der Studien oder berufsbedingten Wohnortswechsel. Wenn in der Zeit davor, die Stimm- und Wahlbeteiligung schon zur Selbstverständlichkeit wurde, kann sie eher beibehalten werden.

Ich sehe es bei meinen zwei Jungs, aktuell beide noch unter 18. Bei uns am Esstisch wird häufig politisiert, und oft sind es nicht mehr wir Eltern, welche die fundierten Argumente haben. Natürlich verfügen wir über mehr Lebenserfahrung. Aber sind wir mal ehrlich, bei vielen der komplexen Abstimmungsthemen hilft uns das auch nicht weiter.

Glarus macht es uns vor, dort gilt seit 2007 das aktive Stimm- und Wahlrecht auf Kantons- und Gemeindeebene für 16 Jährige, und die Erfahrungen sind positiv. Ich würde es sehr befürworten, auch bei uns auf Kantons- und Gemeindeebene das aktive Stimm- und Wahlrecht auf 16 zu senken.

für die Frischluft, Daniela Eichenlaub Kandidatin Gemeindekommission

 

Finanzsituation Arlesheim und „Unser Saal“

Der an der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag von den anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Kenntnis genommene Finanzplan der Gemeinde Arlesheim sieht für die Jahre 2016 – 2020 vor, dass die Gemeinde Ende 2017 Fremdkapital von CHF 30 Mio in der Bilanz hat. Der Finanzplan basiert zudem auf der Annahme, dass ab 2018 eine Steuerfusserhöhung von 2% geplant ist und der Bau „Unseres Saals“ in den Jahren 2018 – 2020 durchgeführt wird. Der Finanzplan sieht auch vor, dass die Verschuldung Ende 2020 auf 60% der Steuereinnahmen reduziert wird (CHF 23.7 Mio), was der selbstauferlegten Verschuldungslimite des Gemeinderates entspricht. Dieser Finanzplan wurde auch von der Finanzplankommission der Gemeinde Arlesheim mitgestaltet und gutgeheissen.

 

Die Frischluft setzt sich dafür ein, dass der Finanzplan umgesetzt wird und somit der Bau des Saals im 2018 beginnt, sofern alle übrigen Voraussetzungen wie Mantelnutzung, Betriebskonzept, Zustimmung der Gemeindeversammlung etc. erfüllt bzw. geklärt sind. Die Gemeindeversammlung hat am 27. November 2014 dem Baurechtsvertrag mit der Edith Maryon-Stiftung zugestimmt und somit faktisch den Startschuss für das Projekt „Unser Saal“ gegeben. Ein Abbruch bzw. eine weitere Verschiebung des Baus wegen der Finanzsituation Arlesheims könnte das Projekt auf Jahre hinaus verzögern. Innovative Modelle einer Mantelnutzung können die finanzielle Belastung für die Gemeinde reduzieren.

 

Die Frischluft ist sich der aktuellen Finanzsituation absolut bewusst, da sie diese durch ihre Exponenten auch mit gestaltet hat. Sie trägt auch das Projekt „Unser Saal“ mit anderen Parteien, unterstützt die Vereine und will damit ein starkes Zeichen für die Kultur im Dorf setzen. Das Ziel des Gemeinderates bzw. des Finanzplans die Verschuldung zu reduzieren, unterstützt die Frischluft aktiv und vollumfänglich.

 

Thomas Arnet, Co-Präsident Frischluft

Energiestrategie 2050 – und ich?

Betrifft mich die CO2-Abgabe auf Brennstoffe? Wie hoch sind die Erträge daraus und wie setzt sie der Bund ein? Was beinhaltet die Energiestrategie 2050 des Bundes? Die Begriffe sind Ihnen wahrscheinlich aus den Medien vertraut. Sie sind aber nicht allein, wenn Sie die aufgeworfenen Fragen nicht spontan beantworten können – tatsächlich präsentiert sich die Thematik derart vielschichtig, dass es auch für Fachleute schwierig ist, die Übersicht zu behalten. Aktuell betreffen uns die Themen ja nicht besonders direkt: die Preise für Rohöl und elektrischen Strom sind tief, und der vergangene Winter war mild.

 

Zum Schutz des Klimas will der Bundesrat aber bereits bis ins Jahr 2030 den CO2-Ausstoss pro Kopf der Bevölkerung um 50% reduzieren und weitgehend aus der Atomenergie aussteigen. Diese Ziele werden sich ohne viel Eigeninitiative der Bevölkerung nicht erreichen lassen. Als EigenheimbesitzerIn können Sie umgehend aktiv werden. Sie können beim kantonalen Gebäudeprogramm mitmachen und dabei von den Beiträgen an wärmedämmende Massnahmen profitieren. Ebenso können Sie von der Einmalvergütung an Solaranlagen Gebrauch machen: Sie erhalten rund 1/3 der Investition zurückvergütet. Zugleich lassen sich diese Investitionen auch von den Steuern absetzen. Als Mieter oder Mieterin haben Sie weit weniger Möglichkeiten. Eigentümer von Mietwohnungen dürfen die Heizkosten vollumfänglich auf die Mieterschaft überwälzen, was den Anreiz für Investitionen in die Wärmedämmung schmälert. Sie können sich aber mit den übrigen Mietern absprechen und mit Ihren Wünschen auf die Eigentümer zugehen. Weiter können Sie beim Stromversorger umweltfreundlich produzierten Strom beziehen und sich für einen energiebewussten Lebenswandel entscheiden. Bei Fragen zum Thema Energie wenden Sie sich an die kantonale Beratungsstelle oder an die Bauverwaltung Arlesheim.

 

 

für die Frischluft, Felix Berchten

Gemeindekommission im 2016

Mit den nächsten Gemeinderatswahlen finden auch die Wahlen für die Mitglieder der Gemeindekommission Ende Februar 2016 statt. Die Frischluft tritt mit einer vollen Liste an und präsentiert Ihnen damit eine bunte und breit aufgestellte Schar politisch Interessierten. Dem Alphabet nach sind zu nennen:

Roger Angst (bisher), Thomas Arnet (bisher), Nicole Barthe, Felix Berchten (bisher), Deborah Betschart, Uli Bruns, Daniela Eichenlaub, Marco Gigli (bisher), Michael Huber, Petra Iten (bisher), Flurin Leugger, Marcel Liner, Beat Feig Stöckli, Catherine Walter, Gaby Meyer. Diese Schar ist bunt und breit aufgestellt, weil sie eine gute Durchmischung bietet: 7 Frauen, 8 Männer, vom Handwerker über Hausmänner und Studentinnen bis zu Finanzexperten und (Alt)Akademikerin, von jung bis alt, von politisch bereits Aktiven (in vielen Kommissionen vertreten) bis zu neugierigen Neulingen ist alles dabei. Wir sind davon überzeugt, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger damit eine gute Wahl anzubieten. Die Frischluft bleibt nicht stehen!

 

Ihre Frischluft

Achtung: Laden geschlossen!

Wir haben es in den letzten Wochen vernommen. Ein bekanntes und geschätztes Geschäft schliesst seine Türen in Arlesheim. Dies ist ausgesprochen bedauerlich. Die Attraktivität des Dorfs lebt vom vielfältigen Angebot unserer Läden. Trägt unser Einkaufsverhalten zu solch einer Entwicklung bei? In der Basler Innenstadt ist der Prozess der Ladenschliessungen seit längerem im Gang. Einkaufstourismus, Internetshopping und zu hohe Mieten sind die Gründe dafür. Möglicherweise zeichnet sich bei uns eine ähnliche Entwicklung ab. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir ArlesheimerInnen uns unserer eigenen Verantwortung bewusst sein. Wenn wir nach Deutschland zum Einkauf fahren, sollten wir uns fragen, ob diese Rechnung am Ende aufgeht. Bei Internetbestellungen sollten wir überprüfen, ob es das Produkt nicht auch im Dorfladen gibt. Es ist in unser aller Interesse, dass die Geschäfte bei uns im Dorf bleiben, denn sie bringen Leben. Und nur ein lebendiges Dorf ist ein attraktives Dorf. Die Gemeinde kümmert sich um gute Bedingungen für das Gewerbe im Dorfkern. Wir müssen sie dabei unterstützen. Die Erreichbarkeit spielt eine grosse Rolle, sei es mit dem öffentlichen Verkehr, zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Auto. Es braucht also genügend Parkplätze und sichere Velo- sowie Fussgängerverbindungen. Es braucht Toleranz gegenüber dem Gewerbe und Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Ideen, sei es bei Neu-und Umbauten oder bei Quartierplänen. Wir wohnen in einer attraktiven Gemeinde und sollten Sorge zu unserem Dorfkern und dem lokalen Gewerbe tragen. Nicht dass es eines Tages heisst, „Achtung: Dorf geschlossen!“

 

für die Frischluft

Nicole Barthe Seelig

 

 

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