Autor: frischluft4144 (Seite 1 von 17)

Wollen wir einen Ballenberg?

Nein, das wollen wir nicht in Arlesheim. Schön ist der Ortskern und soll es unbedingt auch bleiben. Belebt soll er sein mit florierenden Geschäften, Cafés und Restaurants zum Verweilen, schönem Wohnraum und Aussenräumen, in welchen sich Jung und Alt gerne aufhalten. Wir alle können dazu beitragen, damit dies so bleibt. Wir können vermehrt im Dorf einkaufen und durch die schönen Gässlein flanieren. Damit Jung und Alt auch im Sommer gerne ins Dorf kommen, braucht es mehr schattenspendende Bäume. Um problemlos zu Fuss, mit dem Velo oder für schwere Einkäufe mit dem Auto ins Dorf zu gelangen, soll der Durchgangsverkehr nach Liestal und Dornach abnehmen, und die Begegnungszone in voller Grösse erhalten bleiben. Zusammen mit Gewerbetreibenden soll der Gemeinderat Geschäfte in unserem schönen Ortskern stärken.

Was noch fehlt, ist ein Energiekonzept. Prädestiniert wäre ein Fernwärmenetz, eine Holzschnitzelanlage im neuen Quartierplan beim Tram und auch gut integrierte Solaranlagen auf nicht geschützten Bauten sollen möglich sein. So stellen wir uns den Arlesheimer Ortskern in Zukunft vor. Dem Gemeinderat danken wir herzlich für die vielen Möglichkeiten der Partizipation bei dessen Entwicklung.

Ihre Frischluft

Abstimmungsempfehlungen Frischluft

Die Frage, ob gebaut werden soll oder nicht, ist eigentlich falsch gestellt. Man müsste vielmehr fragen: Wie soll gebaut werden? Die Antwort darauf gibt die Zersiedelungsinitiative. Der steigende Pro-Kopf-Platzverbrauch führt dazu, dass die Siedlungsfläche viel mehr als das Doppelte des Bevölkerungswachstums seit den 80-er Jahren ausmacht. Die Folgen sind verheerend: verstreutes Bauen, weniger landwirtschaftliche Nutzfläche, weniger Naherholungsräume, Mehrverkehr, höheren persönlichen Energie- und Zeitverschleiss ganz zu schweigen von der steigenden Bedrohung von Flora und Fauna. Dem setzen wir ein Ende mit einem klaren JA zur Zersiedelungsinitiative.

Wenn wir eine gemeinsame Gesundheitsregion im Grossraum Basel möchten, stimmen wir dreimal ja zur Planung, Regulation und Aufsicht der Versorgung, zur Spitalfusion und zum Gesetz über die Beteiligung an Spitälern. Zur Ausgleichsinitiative empfehlen wir ein nein, wie auch zum Gegenvorschlag, weil über den Finanzausgleich und den Härtefonds bereits die Möglichkeit einer Entlastung besteht. Eine Mehrwertabgabe bei Ein- und Aufzonungen ist zu begrüssen, weil meistens Gewinne dabei erzielt werden. Wir sollten diese aber nicht dem Kanton überlassen. Die Gemeinden sollen autonom über die Mehrwertabgabe entscheiden können – so will es auch der Verband Baselbieter Gemeinden. Deshalb ist das Gesetz über Planungsmehrwerten abzulehnen.

 

Frischluft Parolen zum 10. Februar:

Ja         zur Zersiedelungsinitiative

Ja         zur gemeinsamen Spitalplanung

Ja         zur Spitalfusion

Ja         zum Spitalgesetz

Nein    zur Ausgleichsinitiative

Nein    zur Mehrwertabgabe

 

Ihre Frischluft

Weihnachten und Neujahr

Der Sommer 2018 mit seinem Dauersonnenwetter wird uns bestimmt allen lang in Erinnerung bleiben. Wir von der Frischluft bemühten uns, ihn immer wieder mit frischer Luft zu durchwehen. So zum Beispiel mit zwei erfrischenden Dorfrundgängen: Einem ersten im Juni zum Thema „Essbare Gemeinde“, der uns durch den Bauerngarten, zur frisch bepflanzten Rondelle am Dorfplatz und auch zur Obstbaumwiese führte. Und einem zweiten im November, bei dem Hansjörg Fankhauser eine grosse interessierte Besucherschar durch das Schoren-Areal und die faszinierende Vision von UpTown Basel gelotst hat.

Mit frischem Schwung ging es am 26. Mai an die zweite öffentliche Konferenz zur zukünftigen Ortskernentwicklung, ein Thema, das uns besonders wichtig ist, und zu dem wir uns mit klaren Anliegen einbringen. Ganz frisch soll in Arlesheim auch das Initiativrecht auf Gemeindeebene eingeführt werden. Dazu haben wir im September, zusammen mit der SP Arlesheim, eine entsprechende Initiative gestartet und sind am Unterschriften sammeln.

Nach den Sommerferien gab es wieder grosses Openair-Kino und Bewirtung auf dem Dorfplatz – ein jedes Jahr von neuem erfrischender Kultur- und Begegnungsanlass für das ganze Dorf.

Auch 2019 werden wir uns mit vielen weiteren frischen Ideen und Initiativen für Arlesheim engagieren. Allen, die uns bis jetzt dabei unterstützt haben, sagen wir herzlichen Dank. Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches und erfrischendes neues Jahr!

 

Ihre Frischluft

Arlesheim Einfach Essbar sagt Danke

Der Sommer war gross und lang. Die jungen Pflanzen in unserer Rondelle am Dorfplatz haben sich – je nach ihrer Konstitution und ihren Vorlieben – von zögerlich bis prächtig entwickelt. Und alle waren sie über viele Wochen sehr durstig. Wir danken allen Passantinnen und Passanten, die uns beim Giessen geholfen haben. Die vielen freundlichen Gespräche, die sich an unserer Rondelle ergeben haben, und die vielstimmigen positiven Rückmeldungen waren uns eine ebenso wichtige Unterstützung. Speziell gefreut hat uns auch die allgemein sorgfältige Behandlung aller Pflanzen wie auch der ganzen Anlage.

Jetzt lassen wir Kräuter, Erdbeeren und Blumen in ihrem Winterschlaf ruhen und freuen uns auf eine im Stillen kräftigend wirkende Winterzeit. Im nächsten Frühling dann wird es weitergehen mit unserem Engagement für eine „Essbare Gemeinde“. Dann können die gemachten Erfahrungen fortgeführt oder wo nötig revidiert werden, und bestimmt gibt es auch Neues auszuprobieren.

Wir wünschen Ihnen eine lichtvolle Festzeit und einen guten Winter.

 

Ihr OK „Arlesheim Einfach Essbar“

Nicole Barthe, Sabine Scherrer, Cäcilia Weiligmann

Abstimmungen vom 25. November

Die Abstimmungsvorlagen vom 25. November führen zu kontroversen Diskussionen. Die Frischluft stellt sich eindeutig gegen die sogenannte Selbstbestimmungsinitiative. Diese Bezeichnung ist irreführend; „Schweizer Recht statt fremde Richter“ ist genauer nur, dass die fremden Richter so fremd gar nicht sind: sie sitzen auch unter Schweizer Beteiligung in Strassburg und verhelfen dem Völkerrecht zum Durchbruch. Wenn man ihre Entscheide der letzten Jahre anschaut, war die Schweiz selten unterlegen. Für die Frischluft ist das Völkerrecht eindeutig höher zu gewichten als ein Landesrecht.

Die Versicherten überwachen? „Unsere Sozialversicherungen funktionieren gut. In den allermeisten Fällen kann (…) abgeklärt werden, ob jemand Anspruch auf eine Leistung hat.“ (Zitat aus dem Abstimmungsbüchlein). Und nun sollen die allerwenigsten Fälle weitgehende und kostspielige Überwachungen rechtfertigen? Das ist unverhältnismässig.

Bei der Hornkuh-Initiative geht es tatsächlich um die Würde und das Wohl der Tiere. Hörner haben wichtige Funktionen und gehören zu Kühen und Ziegen. Sie sind mit dieser Anlage auf die Welt gekommen. Dass sie dafür mehr Platz in Ställen brauchen, ist nur recht.

Bei Annahme der Vorlage zur Änderung des Steuergesetzes würden dem Kanton einige Millionen entgehen. Klar die Prämienverbilligungen für Krankenkassen kosten dem Kanton einiges mehr. Wo liegt der Unterschied? Das neue Steuergesetz würde Wohneigentümer bevorzugen, die Prämienverbilligungen eher die unteren Einkommen und kinderreichen Familien. Wir sind dafür, Menschen finanziell zu unterstützen, die es nötig haben.

Arlesheim Einfach Essbar

Das Team von „Arlesheim Einfach Essbar“ war am Herbstmarkt von letztem Samstag, 20. Oktober, mit einem Stand präsent. Diesmal platzierten wir uns direkt bei der Baum-Rondelle am Eingang zum Dorfplatz und servierten den Besuchern einen frisch gebrauten Tee aus feinen Kräutern, die während des langen Sommers im Pflanzbeet der Baum-Rondelle gedeihten. Dazu servierten wir aktuelle Informationen zu unserer Initiative und den Erfahrungen des ersten Sommers mit „Arlesheim Einfach Essbar“

Noch wachsen in „unserer“ Rondelle zahlreiche Gewürze und Kräuter. Sie dürfen sich sehr gerne damit bedienen. Auch liefern wir Ihnen gerne neue Ideen zum Ausbau Ihres persönlichen Gemüse- und Beerengärtleins oder einer Bienen- und Schmetterlingsweide. Nehmen Sie bei Interesse einfach Kontakt mit uns auf.

OK Arlesheim Einfach Essbar, Nicole Barthe, Sabine Scherrer, Cäcilia Weiligmann

arlesheim essbar herbstmarkt 2018

 

 

Wechsel in der Gemeindekommission

Die Frischluft ist seit den letzten Wahlen 2016 mit 5 Personen (Total 15 Sitze) in der Gemeindekommission (GK) vertreten. Es sind dies Nicole Barthe, Marcel Liner, Roger Angst, Marco Gigli und Thomas Arnet.

Marco Gigli hat sich entschieden aus der GK zurückzutreten. Marco ist 2012 erstmals für die Frischluft in die GK gewählt worden. 2016 wurde er vom Souverän erneut wiedergewählt. Bis Ende 2016 war Marco zudem Mitglied und Präsident der Geschäftsprüfungskommission. In diesen beiden Funktionen hat er sich für Umweltschutz, den öffentlichen Verkehr, Kultur sowie für Arbeitsplätze in der Region eingesetzt. Marco ist und bleibt weiterhin aktiv in und für Arlesheim. Marco ist neu Präsident des Vereins Theater auf dem Lande (TadL), Mitglied der Kulturkommission und seit Jahren tatkräftiges Mitglied bei der jährlichen Organisation und Durchführung des Cinema Paradiso. Wir von der Frischluft danken Marco für die geleistete Arbeit und hoffen, dass er weiterhin in der Frischluft aktiv bleibt und seine wertvollen Ideen und Gedanken einbringt.

Wir freuen uns sehr, dass Flurin Leugger für Marco Gigli in die GK nachrücken wird. Flurin ist 22 Jahre alt, studiert Umweltnaturwissenschaften an der ETH und ist Mitglied der Verkehrskommission. Flurin sind der nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt sowie Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche sehr wichtig. Privat ist Flurin begeisterter Velofahrer und Fotograf.

Die Frischluft wünscht Marco und Flurin alles Gute für die Zukunft.

 

 

Nominationen für die Landratswahlen 2019

Im März 2019 finden Landratswahlen statt. Die Frischluft freut sich sehr, dass gleich fünf ihrer Mitglieder für die Landratsliste 7 der Grünen Baselland nominiert worden sind: Karl-Heinz Zeller Zanolari, ehemaliger Gemeindepräsident Arlesheim, Schulleiter, Präsident GGA Arlesheim, Präsident der Stiftung Ermitage, Mitglied Stiftung Sunnegarte und Verwaltungsrat der Klinik Arlesheim. Marcel Liner, Ing. Agr. ETH, Projektleiter Landwirtschaftspolitik, Mitglied Gemeindekommission, Geschäftsprüfungskommission GPK sowie Mitglied in der Naturschutz-, Umwelt- und Energiekommission NUEK. Nicole Barthe Seelig, Physiotherapeutin, Co-Präsidentin der Frischluft und Mitglied Gemeindekommission. Flurin Leugger, Student Umweltnaturwissenschaften und Mitglied Verkehrskommission. Daniela Villaume, Kauffrau, Bürgerrätin, Präsidentin des Naturschutzvereins Arlesheim und Mitglied in der Naturschutz-, Umwelt- und Energiekommission NUEK. Der Vorstand der Frischluft gratuliert den Gewählten ganz herzlich und wünscht Ihnen für den kommenden Wahlkampf viel Erfolg!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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