21 Tote bei ukrainischen Angriffen auf russische Grenzgebiete

21 Tote bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiete, sagt Russland – POLITICO

Bei ukrainischen Angriffen auf russische Grenzgebiete sind nach russischen Angaben 21 Menschen getötet worden. Die jüngsten Angriffe folgen auf die Angriffe Moskaus auf die Ukraine am Freitag, bei denen fast 40 Menschen getötet wurden.

Ukrainische Angriffe in Belgorod

Moskau gab bekannt, dass die Ukraine am Samstag eine Reihe von Drohnen und Raketen auf russische Grenzgebiete abgefeuert habe, wobei es sich um „ungezielte Angriffe“ gehandelt habe, bei denen 21 Menschen getötet worden seien. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, teilte über Telegram mit, dass die Opfer in der russischen Grenzstadt Belgorod zu beklagen seien, darunter drei Kinder. Weitere 110 Menschen wurden bei den Anschlägen verletzt.

Russische Luftangriffe auf die Ukraine

Die ukrainischen Angriffe am Samstag folgten einen Tag nach den großangelegten russischen Luftangriffen auf die Ukraine, bei denen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelensky 39 Menschen getötet wurden.

Reaktion der Ukraine

Kiew hat sich bisher nicht zu den Angriffen auf russischem Territorium geäußert, aber Zelenskyy sagte am Freitagabend, die Ukraine werde „auf jeden Angriff russischer Terroristen reagieren“.

Russische Reaktion und Luftabwehr

Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass bei dem Angriff auf Belgorod zwei Olkha-Raketen mit Streumunition eingesetzt wurden. „Mehrere Geschosse und Streumunition haben Belgorod getroffen. Dabei wurden 12 Erwachsene und zwei Kinder getötet und 108 Menschen verletzt“, so das Ministerium. Es wurde betont, dass dieses Verbrechen nicht ungestraft bleiben werde. Das Verteidigungsministerium teilte außerdem mit, dass 32 ukrainische Drohnen über den Grenzgebieten und den Regionen Oryol und Moskau im Norden abgeschossen wurden.

Polnische Reaktion und mutmaßliche Luftraumverletzung

Unterdessen beendete Polen am Samstag eine Suche am Boden, nachdem keine Teile einer mutmaßlichen russischen Rakete gefunden worden waren, die nach Angaben der polnischen Armee am Freitag den Luftraum des Landes verletzt hatte. Das Nato-Mitglied Polen hatte am Freitag erklärt, eine russische Rakete sei kurz in sein Territorium eingedrungen. Der russische Geschäftsträger in Warschau, Andrej Ordasch, wies die Vorwürfe zurück und sagte, bevor Russland Erklärungen abgebe, müssten konkrete Beweise vorgelegt werden.

Internationale Besorgnis

Die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine haben weltweit Besorgnis ausgelöst. Die internationale Gemeinschaft ruft zu einer Deeskalation des Konflikts auf und appelliert an beide Seiten, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um eine friedliche Lösung zu finden.

Ausblick

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bleibt angespannt. Die jüngsten Angriffe haben die Spannungen erhöht und die Angst vor einer weiteren Eskalation wachsen lassen. Die internationale Gemeinschaft wird die Entwicklung des Konflikts weiterhin aufmerksam verfolgen und sich für eine diplomatische Lösung einsetzen.

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