Israel genehmigt zypriotischen Hilfsplan für Palästinenser trotz militärischer Bombardierung des Gazastreifens

Israel billigt zypriotischen Hilfsplan für Palästinenser, während Militär Gaza bombardiert

Israel hat grünes Licht für einen Hilfsplan Zyperns erhalten, der direkte Hilfslieferungen in den kriegsgebeutelten Gazastreifen ermöglichen soll. Gleichzeitig verstärkt das israelische Militär seine großangelegten Luftangriffe auf das Zentrum von Gaza. Französische, britische, griechische und niederländische Schiffe sollen im Rahmen des neuen Plans Hilfsgüter direkt nach Gaza bringen.

Unterstützung aus europäischen Ländern

Schiffe aus Ländern wie Frankreich, Griechenland, den Niederlanden und Großbritannien könnten laut dem israelischen Außenminister Eli Cohen „sofort“ mit der Lieferung von Hilfsgütern über einen vorgeschlagenen Seeweg via Zypern beginnen. Dieser Schritt könnte eine teilweise Aufhebung der israelischen Seeblockade des Gazastreifens bedeuten, die 2007 nach der Übernahme des palästinensischen Gebiets durch die Hamas-Miliz verhängt wurde.
Der Plan, der ursprünglich von Nikosia vorgeschlagen wurde, sieht vor, dass die Schiffe zunächst Sicherheitskontrollen in Zypern passieren, bevor sie eine 370 Kilometer lange Strecke entlang der Küste von Gaza unter Umgehung der ägyptischen und israelischen Grenzen zurücklegen. Paris, Athen, Amsterdam und London haben sich noch nicht offiziell zu dem Plan geäußert, obwohl Großbritannien und Griechenland bereits ihre Unterstützung für die Maßnahme signalisiert haben.

Forderungen des UN-Sicherheitsrates

Die Ankündigung erfolgte, nachdem der UN-Sicherheitsrat Anfang des Monats Israel aufgefordert hatte, die „sofortige, sichere und ungehinderte Lieferung humanitärer Hilfe in großem Umfang“ in den Gazastreifen zu gewährleisten.
Gleichzeitig verstärkten israelische Kampfflugzeuge ihre Luftangriffe auf Maghazi und Bureij im Zentrum des Gazastreifens und töteten dabei nach Angaben lokaler Medien und Krankenhausmitarbeiter mindestens 35 Menschen, darunter den ehemaligen Minister für religiöse Angelegenheiten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Youssef Salama.

Fortsetzung des Krieges

Israel hat erklärt, es werde weiterkämpfen, bis es die Hamas zerschlagen habe, nachdem die militante Gruppe Anfang Oktober einen Überraschungsangriff gestartet hatte, bei dem 1.200 Menschen getötet und 240 als Geiseln genommen wurden. Israel hat bei seiner Militäroffensive nach eigenen Angaben bisher 8.000 Hamas-Kämpfer getötet. Cohen sagte am Sonntag, dass die „Regierung die Verantwortung“ dafür trage, den Angriff vom 7. Oktober nicht verhindert zu haben, und schlug vor, eine unabhängige Untersuchung nach dem Krieg einzuleiten.
Trotz des wachsenden internationalen Drucks für einen Waffenstillstand erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Samstag, dass der Krieg „noch viele Monate“ andauern werde. Israel argumentiert, dass ein Ende des Konflikts jetzt einen Sieg für die Hamas bedeuten würde – eine Position, die auch von der Biden-Administration geteilt wird, die Israel gleichzeitig aufforderte, mehr zu tun, um Schaden von der palästinensischen Zivilbevölkerung abzuwenden.

Der israelische Umsiedlungsvorschlag

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat unterdessen die Umsiedlung von Israelis in den Gazastreifen gefordert. Der rechtsextreme Politiker sagte am Sonntag im israelischen Armeerundfunk, wenn Israel das richtig umsetze, werde es einen Exodus der Palästinenser geben und „wir werden im Gazastreifen leben“.
„Wir werden nicht zulassen, dass dort zwei Millionen Menschen leben.

Israel genehmigt zypriotischen Hilfsplan für Palästinenser trotz militärischer Bombardierung des Gazastreifens

Israel hat grünes Licht für einen Hilfsplan Zyperns gegeben, der direkte Hilfslieferungen in den kriegsgebeutelten Gazastreifen ermöglichen soll. Gleichzeitig verstärkt das israelische Militär seine großangelegten Luftangriffe auf das Zentrum des Gazastreifens. Französische, britische, griechische und niederländische Schiffe sollen im Rahmen des neuen Plans Hilfsgüter direkt nach Gaza bringen.

Unterstützung aus europäischen Ländern

Schiffe aus Ländern wie Frankreich, Griechenland, den Niederlanden und Großbritannien könnten laut dem israelischen Außenminister Eli Cohen „sofort“ mit der Lieferung von Hilfsgütern über einen vorgeschlagenen Seeweg via Zypern beginnen. Dieser Schritt könnte eine teilweise Aufhebung der israelischen Seeblockade des Gazastreifens bedeuten, die seit 2007 in Kraft ist, nachdem die Hamas-Miliz die Kontrolle über das palästinensische Gebiet übernommen hatte.
Der Plan, der ursprünglich von Nikosia vorgeschlagen wurde, sieht vor, dass die Schiffe zunächst Sicherheitskontrollen in Zypern durchlaufen, bevor sie eine 370 Kilometer lange Strecke entlang der Küste von Gaza zurücklegen, um die ägyptische und israelische Grenze zu umgehen. Paris, Athen, Amsterdam und London haben sich noch nicht offiziell zu dem Plan geäußert, obwohl Großbritannien und Griechenland bereits ihre Unterstützung für die Maßnahme signalisiert haben.

Forderungen des UN-Sicherheitsrates

Die Ankündigung erfolgte, nachdem der UN-Sicherheitsrat Anfang des Monats Israel aufgefordert hatte, die „sofortige, sichere und ungehinderte Lieferung von humanitärer Hilfe in großem Umfang“ in den Gazastreifen zu gewährleisten.
Gleichzeitig intensivierten israelische Kampfflugzeuge ihre Luftangriffe auf Maghazi und Bureij im Zentrum von Gaza und töteten dabei nach Angaben lokaler Medien und Krankenhausmitarbeiter mindestens 35 Menschen, darunter den ehemaligen Minister für religiöse Angelegenheiten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Youssef Salama.

Fortsetzung des Krieges

Israel hat erklärt, es werde weiterkämpfen, bis es die Hamas zerschlagen habe, nachdem die militante Gruppe Anfang Oktober einen Überraschungsangriff gestartet hatte, bei dem 1.200 Menschen getötet und 240 als Geiseln genommen wurden. Israel hat bei seiner Militäroffensive nach eigenen Angaben bisher 8.000 Hamas-Kämpfer getötet. Cohen sagte am Sonntag, dass die „Regierung die Verantwortung“ dafür trage, den Angriff vom 7. Oktober nicht verhindert zu haben und schlug eine unabhängige Untersuchung nach dem Krieg vor.
Trotz des wachsenden internationalen Drucks für einen Waffenstillstand erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Samstag, dass der Krieg „noch viele Monate“ andauern werde. Israel argumentiert, dass ein Ende des Konflikts zum jetzigen Zeitpunkt einen Sieg für die Hamas bedeuten würde – eine Position, die auch von der Biden-Administration geteilt wird, die Israel gleichzeitig aufforderte, mehr zu tun, um Schaden von der palästinensischen Zivilbevölkerung abzuwenden.

Der israelische Umsiedlungsvorschlag

Unterdessen hat der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich die Umsiedlung von Israelis in den Gazastreifen nach den Kampfhandlungen gefordert. Der rechtsextreme Politiker sagte am Sonntag im israelischen Armeerundfunk, wenn Israel das richtig umsetze, werde es einen Exodus der Palästinenser geben und „wir werden im Gazastreifen leben“.
„Wir werden keine Situation zulassen, in der es zwei

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