Steigende Kosten für das Weihnachtsessen: eine Herausforderung für Familien

Kosten für Weihnachtsessen steigen auf Rekordniveau

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit auch die Ausgaben für das festliche Weihnachtsessen. Eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Studie zeigt, dass das Weihnachtsessen in Europa immer teurer wird. Diese Ergebnisse machen es möglich, das ganze Jahr über im Kreise der Familie zu essen.

Auswirkungen der Inflation auf das Weihnachtsessen

Leider ist Weihnachten das teuerste Fest aller Zeiten. Die Preise für Lebensmittel und Getränke sind in den letzten zwei Jahren dramatisch gestiegen. Laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) sind die Lebensmittelpreise in den letzten zwei Jahren um 30 Prozent gestiegen, in den sieben Jahren zuvor waren es nur 10 Prozent. In Großbritannien sind die Preise für Lebensmittel und Getränke in den letzten zwei Jahren um 27 Prozent gestiegen, in den zehn Jahren davor nur um 9 Prozent.
Die Gründe für diese Preissteigerungen sind vielfältig. Der Klimawandel, profitgierige Supermärkte, große Lebensmittelkonzerne und der Brexit (zumindest in Großbritannien) tragen alle dazu bei. Der Hauptverantwortliche ist aber wohl der Grinch höchstpersönlich: Wladimir Wladimirowitsch Putin.

Auswirkungen von Putins Invasion auf die Preise

Die direkte Folge von Putins Einmarsch in die Ukraine vor etwa zwei Jahren war ein Anstieg der Energiepreise. Die Großhandelspreise für Gas stiegen auf das Zehnfache des Vorkriegsniveaus, bevor sie wieder sanken. Der Krieg hatte jedoch auch erhebliche Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise, vor allem aufgrund des Energiebedarfs für die Produktion und Verteilung. Landwirte und Lebensmittelhersteller haben in der Regel langfristige Energieverträge, so dass sie bis vor kurzem die hohen Preise des letzten Jahres zahlen mussten. Erst seit dem Sommer konnten sie ihre Verträge zu niedrigeren Preisen erneuern und diese Einsparungen an die Großhändler weitergeben.

Die Folgen für die Verbraucher

Die gute Nachricht für Gastgeber in diesem Jahr ist, dass die gesunkenen Preise für landwirtschaftliche Produkte und Energie den Einzelhändlern mehr Spielraum für Rabatte geben. Besonders deutlich wird dies in Großbritannien, wo die großen Supermärkte zweistufige Preissysteme haben, um Kundentreue zu belohnen. So kostet zum Beispiel ein preiswerter 5-Kilo-Weihnachtstruthahn von Sainsbury’s nur 15 Pfund, während ein freilaufendes Pendant von Copas, das das ganze Jahr über die Freiheit der Chiltern Hills genossen hat und von Alpakas bewacht wurde, 90 Pfund kostet.
Aber in jedem Land mit gut funktionierenden und wettbewerbsfähigen Lebensmittelmärkten gibt es auch Rabattmöglichkeiten. Unsere Kollegin Johanna Treeck von POLITICO hat ein Weihnachtsessen für weniger als die Hälfte des Preises ihres Berliner Gourmet-Kollegen zusammengestellt, indem sie die Sonderangebote von REWE genutzt hat.

Regionale Unterschiede

Leider bestätigen unsere Ergebnisse nationale Vorurteile. Die Getränkerechnung in Irland war deutlich höher als anderswo. Unsere französischen Kollegen haben die üppigste Essensrechnung. Aber das überrascht uns nicht wirklich, denn dort weiß man, wie man lebt.

Fazit

Insgesamt wird das Weihnachtsessen immer teurer, aber es gibt Möglichkeiten, Geld zu sparen, indem man auf Sonderangebote und Rabatte achtet. Die steigenden Preise können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, vom Klimawandel bis hin zu politischen Entscheidungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Pre

Kosten für Weihnachtsessen steigen auf Rekordniveau

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und damit auch die Ausgaben für das festliche Weihnachtsessen. Eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Studie zeigt, dass das Weihnachtsessen in Europa immer teurer wird. Diese Ergebnisse machen es möglich, das ganze Jahr über im Kreise der Familie zu essen.

Auswirkungen der Inflation auf das Weihnachtsessen

Leider ist Weihnachten das teuerste Fest aller Zeiten. Die Preise für Lebensmittel und Getränke sind in den letzten zwei Jahren dramatisch gestiegen. Laut dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) sind die Lebensmittelpreise in den letzten zwei Jahren um 30 Prozent gestiegen, in den sieben Jahren zuvor waren es nur 10 Prozent. In Großbritannien sind die Preise für Lebensmittel und Getränke in den letzten zwei Jahren um 27 Prozent gestiegen, verglichen mit nur 9 Prozent in den zehn Jahren davor.
Die Gründe für den Preisanstieg sind vielfältig. Der Klimawandel, profitgierige Supermärkte, große Lebensmittelkonzerne und der Brexit (zumindest in Großbritannien) tragen alle dazu bei. Aber der Hauptverantwortliche ist wahrscheinlich der Grinch höchstpersönlich: Wladimir Wladimirowitsch Putin.

Auswirkungen von Putins Invasion auf die Preise

Die direkte Folge von Putins Einmarsch in die Ukraine vor etwa zwei Jahren war ein Anstieg der Energiepreise. Die Großhandelspreise für Gas stiegen auf das Zehnfache des Vorkriegsniveaus, bevor sie wieder sanken. Der Krieg hatte jedoch auch erhebliche Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise, vor allem aufgrund des Energiebedarfs für die Produktion und Verteilung. Landwirte und Lebensmittelhersteller haben in der Regel langfristige Energieverträge, so dass sie bis vor kurzem die hohen Preise des letzten Jahres zahlen mussten. Erst seit dem Sommer konnten sie ihre Verträge zu niedrigeren Preisen erneuern und diese Einsparungen an die Großhändler weitergeben.

Die Folgen für die Verbraucher

Die gute Nachricht für Gastgeber in diesem Jahr ist, dass die gesunkenen Preise für landwirtschaftliche Produkte und Energie den Einzelhändlern mehr Spielraum für Rabatte geben. Besonders deutlich wird dies in Großbritannien, wo die großen Supermärkte zweistufige Preissysteme haben, um Kundentreue zu belohnen. So kostet zum Beispiel ein preiswerter 5-Kilo-Weihnachtstruthahn von Sainsbury’s nur 15 Pfund, während ein freilaufendes Pendant von Copas, das das ganze Jahr über die Freiheit der Chiltern Hills genossen hat und von Alpakas bewacht wurde, 90 Pfund kostet.
Rabattmöglichkeiten gibt es aber auch in jedem Land mit gut funktionierenden und wettbewerbsfähigen Lebensmittelmärkten. Unsere Kollegin Johanna Treeck von POLITICO hat mit Hilfe der REWE-Aktionsangebote ein Weihnachtsessen für weniger als die Hälfte des Preises ihres Berliner Gourmet-Kollegen zusammengestellt.

Regionale Unterschiede

Leider bestätigen unsere Ergebnisse nationale Vorurteile. Die Getränkerechnung in Irland war deutlich höher als anderswo. Unsere französischen Kollegen haben die üppigste Essensrechnung. Aber das überrascht uns nicht wirklich, denn dort weiß man, wie man lebt.

Fazit

Insgesamt wird das Weihnachtsessen immer teurer, aber es gibt Möglichkeiten, Geld zu sparen, indem man auf Sonderangebote und Rabatte achtet. Die steigenden Preise können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, vom Klimawandel bis hin zu politischen Entscheidungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Preise in Zukunft entwickeln werden.

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