AfD-Spitzenberater wegen Neonazi-Skandal entlassen

Deutsche Rechtspartei wirft Top-Berater wegen Neonazi-Skandal raus

Die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD) hat einen ihrer wichtigsten Berater entlassen, nachdem dieser an einem Treffen mit Neo-Nazi-Aktivisten teilgenommen hatte. Roland Hartwig, enger Mitarbeiter der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel, arbeitet nicht mehr mit der Parteiführung zusammen. Die Zusammenarbeit sei „mit sofortiger Wirkung und im gegenseitigen Einvernehmen“ beendet worden, berichten deutsche Medien.

Hartwig bei Treffen mit Rechtsextremen

Hartwig, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und später rechte Hand von Alice Weidel, nahm im November zusammen mit anderen AfD-Vertretern an einem Treffen rechtsextremer Gruppierungen in einem Hotel bei Berlin teil. Einem Bericht des deutschen Rechercheportals Correctiv zufolge wurde bei dem Treffen ein „Masterplan“ diskutiert, der die Massenabschiebung von Millionen Menschen vorsah, darunter Migranten und „nicht assimilierte Bürger“.

Auswirkungen auf die AfD

Die AfD ist für ihre extremen Positionen gegen Einwanderung bekannt und hat in den letzten Monaten an Popularität gewonnen. Laut dem „Poll of Polls“ von POLITICO ist sie derzeit die zweitstärkste politische Kraft im Land, hinter der bürgerlichen CDU. Der Skandal um Hartwigs Teilnahme an einem Treffen mit Neonazis löste bundesweit Empörung aus und führte zu Forderungen nach einem vollständigen Verbot der AfD.

Politische Reaktionen und Proteste

Die Nachricht von dem Treffen führte schnell zu Vergleichen mit ähnlichen Plänen der Nationalsozialisten und löste einen Sturm der Entrüstung in einem Land aus, das noch tief von seiner Vergangenheit geprägt ist. Tausende Menschen gingen landesweit auf die Straße, um gegen die rechtsextreme Bewegung zu demonstrieren. Gleichzeitig forderten führende Politiker ein klares Verbot der AfD.

Abschließende Bemerkungen

Der Rauswurf von Roland Hartwig als Top-Berater von Alice Weidel ist ein weiterer Schlag für die AfD und wirft ein Schlaglicht auf die Verbindungen der Partei zu rechtsextremen Gruppierungen. Der Vorfall hat die öffentliche Debatte über die Rolle der AfD in der deutschen Politik weiter angeheizt und könnte Auswirkungen auf die politische Landschaft des Landes haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Skandal auf die weitere Entwicklung der AfD und die politische Stimmung in Deutschland auswirken wird.

Leave a Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert