Griechisches Schiff von Rakete getroffen: Huthis verstärken Angriffe im Roten Meer

Griechisches Schiff von Rakete getroffen – Huthis verstärken Angriffe im Roten Meer

Ein unter maltesischer Flagge fahrendes griechisches Frachtschiff wurde Berichten zufolge von einer Rakete getroffen, als es sich in der Nähe der jemenitischen Küste befand. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben ihre Angriffe auf zivile Schiffe im Roten Meer deutlich verstärkt.

Der Vorfall

Das britische Hauptquartier für maritime Operationen bestätigte am Dienstag, dass es Berichte über einen möglichen Angriff rund 100 Seemeilen vor der Küste des Golfstaates erhalten habe. Die britische maritime Sicherheitsfirma Ambrey erklärte später, es habe sich um einen Raketenangriff gehandelt. Das Schiff wurde vorläufig als die Zografia identifiziert, ein Frachtschiff, das sich auf dem Weg vom Arabischen Meer ins Mittelmeer befand und zum Zeitpunkt des Angriffs offenbar keine Ladung an Bord hatte.
Glücklicherweise wurden keine Verletzten unter den 24 Besatzungsmitgliedern gemeldet.

Eskalation der Übergriffe im Roten Meer

Dieser Vorfall ereignete sich weniger als einen Tag, nachdem der US-amerikanische Massengutfrachter Gibraltar Eagle, der sich in jemenitischen Gewässern befand, von einer Anti-Schiffsrakete getroffen wurde. Obwohl der Laderaum beschädigt wurde, setzte das Schiff seinen Weg an der Krisenregion vorbei fort. Die Huthis bekannten sich kurz darauf zu dem Angriff.
Am Freitag begannen US-amerikanische und britische Streitkräfte mit gezielten Angriffen auf Waffenlager und Drohnenabschussbasen der Huthis. Die vom Iran unterstützte Huthi-Bewegung hat jedoch versprochen, ihre Angriffe in den viel befahrenen Schifffahrtsstraßen fortzusetzen. Sie behaupten, dies sei eine direkte Reaktion auf den Krieg zwischen Israel und der Hamas, aber es wurden Dutzende von Schiffen angegriffen, die keine Verbindung zu Israel hatten.

Auswirkungen auf die Schifffahrt

Laut Ami Daniel, Mitbegründer des in Tel Aviv ansässigen Schifffahrtsunternehmens Windward, wird es immer wahrscheinlicher, dass westliche Schiffe das Rote Meer meiden werden, solange die Krise andauert. Angesichts der extremen Risiken, der hohen Versicherungsprämien und der eskalierenden Situation wäre es ratsam, alternative Handelsrouten in Betracht zu ziehen, auch wenn dies zu längeren Lieferzeiten und möglicherweise kleineren Störungen in der Lieferkette führen könnte“, sagte er.

Schlussfolgerung

Die jüngsten Angriffe auf Schiffe im Roten Meer geben Anlass zu ernster Besorgnis über die Sicherheit der Schifffahrtswege in der Region. Die Huthis, die vom Iran unterstützt werden, sind entschlossen, ihre Angriffe fortzusetzen, was eine erhebliche Bedrohung für den internationalen Handel und die Schifffahrt darstellt. Es bleibt abzuwarten, wie die internationale Gemeinschaft auf diese Bedrohung reagieren wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit der Schifffahrt in der Region zu gewährleisten.

Leave a Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert