Ehemaliger Tory-Energieminister tritt wegen ’schädlicher‘ Öl- und Gasförderung in Sunak als Abgeordneter zurück

Ehemaliger Tory-Energieminister tritt wegen „schädlicher“ Öl- und Gasförderung in Sunak als Abgeordneter zurück

Der ehemalige Energieminister der Tory-Partei hat aus Protest gegen Rishi Sunaks Politik für fossile Brennstoffe seine Parteimitgliedschaft aufgegeben und wird als Abgeordneter zurücktreten. Chris Skidmore, der das britische Ziel einer Netto-Null-Emission bis 2050 gesetzlich verankert hat, erklärte, er könne eine Regierung, die weiterhin auf die Förderung von Öl und Gas in der Nordsee setzt, nicht länger unterstützen. Sein Rücktritt als Abgeordneter führt zu einer Nachwahl in Skidmores Wahlkreis Kingswood im Südwesten Englands, wo die Konservativen eine Mehrheit von 11.220 Stimmen haben. Der Sitz wurde zuletzt 2005 von der Labour-Partei gewonnen.

Kritik am Offshore Petroleum Licensing Bill

Skidmore äußerte sich in den sozialen Medien besorgt über die Pläne der Regierung, jährliche Lizenzrunden für die Öl- und Gasexploration in der Nordsee einzuführen. Am Montag wird das Parlament zum ersten Mal über das Gesetz abstimmen. Skidmore warnte davor, dass diejenigen, die das Gesetz unterstützen, von der Zukunft verurteilt werden.

Ablehnung fossiler Brennstoffe und Klimaschutz

Er betonte, dass es angesichts der Dringlichkeit weiterer Maßnahmen gegen den Klimawandel keine Zeitverschwendung sei, die zukünftige Produktion fossiler Brennstoffe zu fördern, da diese die Hauptursache der Umweltkrise sei. Skidmore erklärte, dass er seine Parteimitgliedschaft aufgegeben habe und frei von parteipolitischen Bindungen sei. Er werde sein Parlamentsmandat so bald wie möglich niederlegen.

Reaktionen und weitere Kritik

Der Schatten-Energieminister der Labour Party, Ed Miliband, gratulierte Skidmore prompt zu seinem Rücktritt. Kritik an der Offshore Petroleum Licensing Bill kommt auch aus den Reihen der Konservativen. Alok Sharma, ein konservativer Abgeordneter und ehemaliger Minister, der 2021 als Präsident des UN-Klimagipfels COP26 fungieren wird, äußerte Bedenken hinsichtlich der Kohärenz der Botschaft und der internationalen Glaubwürdigkeit der Regierung. Er wies darauf hin, dass die Übergangsbehörde für die Nordsee, die für die Erteilung von Lizenzen für die Exploration fossiler Brennstoffe zuständig ist, bereits jetzt Lizenzen „nach Bedarf“ erteilen könne und dass das neue Gesetz „materiell nichts an der bestehenden Politik ändern“ werde.

Argumente für und gegen die Offshore Petroleum Licensing Bill (englisch)

Befürworter der neuen Maßnahmen argumentieren, dass sie die Energieversorgungssicherheit Großbritanniens stärken und den Öl- und Gassektor unterstützen werden. Kritiker argumentieren jedoch, dass der Schritt darauf abzielt, politische Punkte in Schottland und anderen Teilen des Vereinigten Königreichs zu sammeln, wo Öl- und Gasunternehmen wichtige Arbeitgeber sind. Robbie MacPherson, politischer Leiter der Anti-Fossil-Fuel-Kampagnengruppe Uplift, bezeichnete das Gesetz als „politische Show“, um Öl und Gas zu einem Thema zu machen, das die Wähler spaltet.

Ein weiterer Rücktritt und bevorstehende Nachwahlen

Der Rücktritt von Chris Skidmore als Abgeordneter und seine Kritik an der Offshore Petroleum Licensing Bill werfen ein Schlaglicht auf die Debatte über die Förderung fossiler Brennstoffe und den Klimaschutz im Vereinigten Königreich. Sein Rücktritt wird zu einer Nachwahl führen.

Ehemaliger Tory-Energieminister tritt wegen „schädlicher“ Öl- und Gasförderung als Abgeordneter zurück

Der ehemalige Tory-Energieminister Chris Skidmore hat aus Protest gegen die Politik von Finanzminister Rishi Sunak seinen Rücktritt als Abgeordneter erklärt. Skidmore kritisiert Sunaks Bestrebungen zur Ausweitung der Öl- und Gasförderung, die er für umweltschädlich hält. Seine Entscheidung wird voraussichtlich zu einer Nachwahl führen.

Kritik am Offshore Petroleum Licensing Bill

Am kommenden Montag soll erstmals über die Offshore Petroleum Licensing Bill abgestimmt werden. Skidmore äußerte Bedenken an dem Gesetzesentwurf, der jährliche Lizenzrunden für die Öl- und Gasexploration in der Nordsee vorsieht. Er warnt vor den langfristigen Folgen und verurteilt die Befürworter des Gesetzes.

Ablehnung fossiler Brennstoffe und Klimaschutz

Skidmore betont die Dringlichkeit weiterer Maßnahmen gegen den Klimawandel und sieht in der Förderung fossiler Brennstoffe ein Hindernis für den Klimaschutz. Er gibt seine Parteimitgliedschaft auf und erklärt sich für politisch ungebunden. Sein Abgeordnetenmandat wird er so bald wie möglich niederlegen.

Reaktionen und weitere Kritik

Der Schatten-Energieminister der Labour Party, Ed Miliband, gratulierte Skidmore zu seinem Rücktritt. Auch innerhalb der Konservativen Partei gibt es Kritik an der Offshore Petroleum Licensing Bill. Alok Sharma, konservativer Abgeordneter und ehemaliger Minister, äußerte sich besorgt über die Kohärenz der Regierung beim Klimaschutz und die internationale Glaubwürdigkeit Großbritanniens.

Argumente für und gegen die Offshore Petroleum Licensing Bill (englisch)

Befürworter der Offshore Petroleum Licensing Bill argumentieren, dass die Ausweitung der Öl- und Gasförderung die Energieversorgung und die Wirtschaft Großbritanniens stärken würde. Kritiker hingegen argumentieren, dass die Förderung fossiler Brennstoffe im Widerspruch zu den Klimaschutzbemühungen stehe und die Umweltbelastung erhöhe.

Erneuter Rücktritt und bevorstehende Nachwahl

Der Rücktritt von Chris Skidmore als Abgeordneter und seine Kritik an der Offshore Petroleum Licensing Bill werfen ein Schlaglicht auf die energiepolitische Debatte im Vereinigten Königreich. Sein Rücktritt wird voraussichtlich zu einer Nachwahl in seinem Wahlkreis führen.

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