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Veränderungen bei der Frischluft

Urs Leugger ist per Ende Dezember 2013 von seinen Funktionen als Co-Präsident der Frischluft sowie als Mitglied der Gemeindekommission zurückgetreten. Urs wurde per 1. September 2013 zum Geschäftsführer von Pro Natura Schweiz ernannt. Die Ausübung dieser Funktion erfordert seine vollumfängliche Aufmerksamkeit. Urs war seit 2008 Präsident der Frischluft und hat unseren Verein erfolgreich in die Wahlen 2012 geführt. An dieser Stelle bedanken wir uns bei Urs für sein engagiertes Wirken für die Sache der Frischluft. Anlässlich der Vereinsversammlung vom 19. März 2014 wird sein Tun noch gebührend gewürdigt. Urs verbleibt weiterhin im Vorstand der Frischluft.

An Urs’ Stelle in der Gemeindekommission rückte auf Beginn dieses Jahres Roger Angst nach. Roger, 1966, ist in unserem Dorf aufgewachsen und arbeitet als Primarlehrer in Arlesheim.

Der Vorstand der Frischluft hat anlässlich seiner Sitzung vom 15. Januar 2014 den bisherigen Co-Präsidenten Thomas Arnet neu zum Präsident der Frischluft ernannt. Thomas,1967, arbeitet im Bereich Steuern in einem Industriebetrieb. Zudem ist er im Nebenamt Lehrer an verschiedenen Weiterbildenden Schulen im Bereich Steuern.

Wir gratulieren allen dreien zu ihren neuen Aufgaben und wünschen Ihnen viel Erfolg und Zufriedenheit.

Ihre Frischluft

Wohnen im Alter – Themenabend am 26. März 2014, 20.00 Uhr im Restaurant Stärnen in Arlesheim

Möglichst lange selbständig und unabhängig leben – das wollen wir alle. Doch oft beschäftigen wir uns mit dem Thema „Wohnen im Alter“ erst spät und schieben Überlegungen dazu vor uns hin, wollen eine vertraute Umgebung nicht verlassen oder scheuen den organisatorischen und emotionalen Aufwand einer Veränderung. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten, um ein relativ unabhängiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Die Frischluft  beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dem Thema und zeigt in einer Reihe von Veranstaltungen verschiedenen Angebote und Wohnformen fürs Alter sowie raumplanerische und soziokulturelle Überlegungen für Arlesheim auf.

Am Mittwoch, 26. März 2014 um 20.00 Uhr stellen im Restaurant Stärnen in Arlesheim die Christoph Merian Stiftung ihre eigenen Alterssiedlungen und das Betriebskonzept Avantage vor. Zum Thema „Gemeinsam Wohnen im Alter“ werden die Wohngenossenschaft Pestalozzi in Muttenz und der Seniorenwohnpark Aurora in Arlesheim näher erläutert. J. Toffol, Partner IttenBrechbühl Architekten, Basel, zeigt zum Thema „Weiterbauen“ kleinere und grössere bauliche Massnahmen für Lösungen im privaten Bereich auf (siehe auch Inserat und Plakate). Das anschliessende Podium bietet Gelegenheit für Fragen und Anregungen.

Voranzeige: Ein Dorfrundgang am Samstag, 17. Mai 2014, 10:00 Uhr bietet die Gelegenheit, bestehende Wohnlösungen fürs Alter an unserem Wohnort Arlesheim näher kennenzulernen.

Ihre Frischluft

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Fehlbetrag der Pensionskasse BL – wer bezahlt?

Im ersten, öffentlichen Teil der Vereinsversammlung von 20.00 – ca. 21.15 Uhr, beleuchten wir ein aktuelles Thema: Die massive Unterdeckung der PK Baselland und deren Ausfinanzierung. Sie betrifft uns alle, sei es als Angestellter einer Gemeinde, des Kantons oder als Steuerzahler. Die Sanierung der PK wird erhebliche Auswirkungen auf unsere öffentlichen Finanzen haben, es drohen Steuererhöhungen. Welche Lösungen zeichnen sich ab? Wer soll die Lücke schliessen?

Kurzreferate, als Einleitung zur anschliessenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Thomas Arnet (Frischluft), führen uns in das Thema ein. Mit Mike Keller (FDP), Gemeindepräsident von Binningen und treibende Kraft hinter der Initiative der Baselbieter Gemeinden sowie Klaus Kirchmayer (Grüne), Fraktionschef im Landrat und Mitglied der Finanzkommission konnten wir zwei der wichtigsten politischen Exponenten zu diesem Thema als Podiumsteilnehmer gewinnen. Davide Pezzetta, Geschäftsführer der Swisscanto Sammel-stiftungen der Kantonalbanken – gesamtschweizerischer Anbieter von Pensionskassenlösungen – wird als Fachexperte die Diskussionsrunde vervollständigen. Das Publikum wird Gelegenheit haben, Meinungen und Fragen einzubringen und die Podiumsteilnehmer herauszufordern.

Im Anschluss daran sind Sie herzlich von der Frischluft zum Apéro eingeladen. Im zweiten Teil des Abends, ab ca. 22.00 Uhr, halten wir unsere Vereinsversammlung zum abgelaufenen Kalenderjahr ab. Wir heissen Sie herzlich willkommen am Mittwoch, 10. April 2013 um 20.00 Uhr in der Trotte Arlesheim.

Ihre Frischluft Arlesheim

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Vereinsversammlung

In und mit der Frischluft läuft zur Zeit Einiges. Wir laden alle Interessierten zu einer spannenden Vereinsversammlung am Donnerstag 9.6. um 20.00 im Restaurant Stärne ein: informieren, besprechen, debattieren tun wir über die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung, nämlich über die Teilrevision der Gemeindeordnung betreffend Neuordnung des Primarschul- und Sekundarschulrats, über den Strassennetzplan, das Strassenreglement, und die Rechnung 2010.

Die Frischluft wird darüber hinaus von den im nächsten Jahr fälligen Wahlen reden: wir präsentieren unsere Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten fürs 2012. Zudem führen wir wieder einmal einen Dorfrundgang durch, diesmal zum Thema „Alter“. Die entsprechende Einladung und Beschreibung werden Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle finden; Sie können sich aber jetzt schon den Samstag morgen 18. Juni, 10.00 – 12.30 reservieren. Ausserdem werden wir am 17. September eine Kulturwerkstatt abhalten (s. dazu nebenstehenden Artikel).

Unsere Versammlungen sind nicht nur für Frischluft-Mitglieder reserviert. Wir freuen uns also auf Ihr Erscheinen, wenn Sie an dem einen oder anderen Thema interessiert sind.

Kulturwerkstatt

Es ist still geworden um die Kultur in Arlesheim. An der letzten Vereinsversammlung Ende März hat sich die Frischluft deshalb dem Thema „lebendige Dorfkulktur“ angenommen und einen runden Tisch mit geladenen Kulturschaffenden und –organisatoren abgehalten. Aus einer anregenden und angeregten Diskussion haben sich vier Hauptthemen herauskristallisiert, die es wert sind, vertieft zu werden: Koordination / Kommunikation, Infrastruktur, Kulturkonzept, Finanzen. Natürlich wurde auch betont, dass Einiges gut laufe, das genüge aber nicht, um das kulturelle Schaffen nachhaltig zu unterstützen und  auch nicht um die Dorfbevölkerung fürs hiesige Kulturleben grossmehrheitlich zu interessieren.

Die Frischluft wird nun aufgrund dieser Inputs die Diskussion weiterführen und breiter abstützen. Ziel ist es, in werkstattähnlichen Gesprächen konkreter zu werden und daraus abgeleitete Resultate und Anliegen an die kommmunale Politik weiterzuleiten. Wir werden Sie zu gegebener Zeit auf diese Veranstaltung hinweisen und Sie dazu am Samstag 17. September 2011 einladen.

Mobilfunkanlagen: Gemeinderat nimmt Heft in die Hand

Seit eineinhalb Jahren können die Gemeinden des Baselbiets Gebiete festlegen, in denen keine weiteren Mobilfunkanlagen gebaut werden dürfen (sog. Ausschlussgebiete) – aufgrund einer Änderung im kantonalen Raumplanungs- und Baugesetz. Erfreulicherweise hat der Gemeinderat Arlesheim nun reagiert und einen Entwurf für Ausschlussgebiete in unserer Gemeinde ausgearbeitet; und somit seinen Willen bekundet, in Sachen Mobilfunkanlagen das Heft in die Hand zu nehmen. In unserer Stellungnahme stellen wir fest, dass in der Gemeinde Arlesheim die Grundversorgung für Mobilfunk abgedeckt sei und dementsprechend hier keine weiteren Mobilfunkanlagen benötigt würden. Geht es um die Frage, wo bzw. nach welchen Kriterien Ausschlussgebiete für Mobilfunkanlagen festgelegt werden sollen, halten wir fest, dass in erster Priorität Bevölkerungsgruppen geschützt werden sollten, die auf elektromagnetische Strahlung besonders sensibel reagieren. Dementsprechend begrüssen wir speziell die vom Gemeinderat vorgeschlagenen Kriterien „Schulen, Kindergärten, Heime“ und „Spitäler, Kliniken, Altersheime“. Aufgrund dieser Überlegungen fordern wir den Gemeinderat auf, zusätzlich zu den von ihm vorgeschlagenen 15 Ausschlussgebieten auch im Bereich Schwimmbad–Dreifachturnhalle–Sportplätze den Bau weiterer Mobilfunkanlagen zu verunmöglichen. Mit dem Entwurf für Ausschlussgebiete für Mobilfunkanlagen setzt der Gemeinderat ein wichtiges Signal, seinen diesbezüglichen Spielraum zu nutzen.

Visionen werden wahr

 Ziemlich genau drei Jahre ist es her, dass die Frischluft den Gemeinderat aufgefordert hat, das Unicef-Label „Kinderfreundliche Gemeinde“ anzustreben. Viele Arlesheimer und Arlesheimerinnen haben uns durch ihre Unterschrift dabei unterstützt. „Schon wieder ein Label?“ haben sich etliche Leute gefragt. Ein Label ist jedoch nicht einfach ein Schmuckstück sondern ein Bekenntnis. Mit dieser Forderung hat die Frischluft ein klares Zeichen gesetzt und ein Wahlversprechen gegeben, das verbindlich und überprüfbar ist. Mit Ihrem Vertrauen und Ihrer Stimme haben Sie uns die Möglichkeit gegeben, uns für eine kinderfreundliche Gemeinde einzusetzen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die Gemeinde in diesen Tagen das Bewerbungsverfahren für das Label mit einem Evaluationstag abgeschlossen hat. Wir danken dem Gemeinderat, der Verwaltung und ganz speziell Gaby Weber für das Aufnehmen und Umsetzen unserer Vision. Wenn Visionen wahr werden, dann macht Politik Freude. Wir sind bereit, dieses „Kind“ weiterhin zu begleiten und freuen uns auf zukünftige Visionen.

Leitplanken für die räumliche Entwicklung

Drängende Fragen zur räumlichen Entwicklung unseres Lebens- und Wirtschaftsraums harren einer Beantwortung: Wie wollen wir z.B. trotz zunehmender Verdichtung im Siedlungsgebiet die hohe Wohnqualität erhalten, wie das Gewerbegebiet im Tal weiter entwickeln? Wo sollen bestehende Freiräume für die Natur und für uns Menschen erhalten, wo neue geschaffen werden? Wir warten in Arlesheim seit Jahren auf die Zonenplanrevision, welche genau diese zentralen Fragen beantworten soll. Als Zwischenschritt hat der Gemeinderat ein Strategiepapier für die räumliche Entwicklung erarbeiten lassen. Klingt abstrakt, aber es geht in diesem Papier um nicht weniger als um die Festlegung von Leitplanken für die Entwicklung unseres Lebens- und Wirtschaftsraums in den nächsten 10 – 15 Jahren: Leitplanken für die räumliche Entwicklung, zur Sicherstellung unserer Lebensqualität! Die Frischluft hat sich auf die Suche gemacht – und im Papier kaum Leitplanken gefunden; dementsprechend ablehnend ist unsere Stellungnahme ausgefallen. Erstaunt haben wir festgestellt, dass keine weiteren politischen Gruppierungen sich mit dem für die Entwicklung von Arlesheim so wichtigen Papier auseinandergesetzt haben. Erstaunt stellen wir fest, dass die FDP Arlesheim die Bedeutung einer Steuerung der räumlichen Entwicklung nun erkannt zu haben scheint und – medienwirksam – entsprechende Vorstellungen für das Gebiet im Tal präsentiert hat: Wir vermissen den Willen zur Gesamtschau – und zur raumplanerischen Knochenarbeit.

Gemeinsam geht’s einfach besser

Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und der Solidarität über politische Grenzen hinweg wird erneut besonders heftig diskutiert. Oft wird mit harten Bandagen gekämpft: Baselbieter PolitikerInnen, die einer Annäherung an den Kanton Basel-Stadt das Wort reden, sehen sich dem Vorwurf ausgesetzt, das Baselbiet verkaufen zu wollen! Zukunft gerichteter wäre, sich solchen Überlegungen nicht zu verschliessen und Chancen und Risiken einer verstärkten Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg möglichst unvoreingenommen und sachlich gegeneinander abzuwägen. Für die Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg gilt das gleiche Credo; es reicht aber nicht, mit dem Zeigfinger auf die kleinen Oberbaselbieter Gemeinden zu zeigen. Handlungsbedarf besteht auch vor unserer eigenen Haustüre. Grosse Anforderungen kommen auf die Gemeinden des unteren Birstales zu, die wir nur gemeinsam lösen können. Beispiel Verkehr: Das Verkehrsaufkommen steigt und steigt; gemeinsame Strategien zur Verkehrsentlastung und –lenkung fehlen. Beispiel Sozialwesen: Mittelfristig zeichnet sich ein Mangel an Pflegeplätzen für ältere Menschen ab; koordinierte Vorsorge tut Not. Beispiel Siedlungsentwicklung: Ein unkoordiniertes Vorgehen wirkt sich auf unsere letzten Freiflächen verheerend aus. Letztendlich geht es darum, unseren Lebens- und Wirtschaftsraum gemeinsam zu entwickeln. Da macht es wenig Sinn, primär in politischen Grenzen zu denken und zu handeln.

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