Kategorie: Dorfrundgänge (Seite 1 von 3)

Dorfrundgang im Arlesheimer Spitalholz – viel Interessantes offengelegt

Die Sage, wie das Arlesheimer Waldstück ins Eigentum des Bürgerspitals Basels gelangte, und die Geschichte über die dortigen Waldgeister waren für viele der gut 30 am Dorfrundgang teilnehmenden Personen neu. Beide Legenden lassen sich in der Arlesheimer Heimatkunde aus dem Jahr 1993 in einer Kurzfassung nachlesen. Zurück in der Gegenwart erklärte Förster Christian Kleiber anhand von zwei Waldbeständen, dass schattentolerante Baumarten den lichthungrigen Eichen das Leben schwer machen. Damit die zum Teil über zweihundert Jahre alten Eichen im Spitalholz noch lange erhalten bleiben, sind Pflegeeingriffe in den ausgeschiedenen Altholzinseln unumgänglich. Auch gezielte Fördermassnahmen für den Elsbeerbaum und den Hirschkäfer werden hier umgesetzt. Während Christian Kleiber Pflegegrundsätze erläuterte, radelte eine Gruppe von Bikerinnen und Bikern freundlich grüssend an den «Dorfrundgängern» vorbei und gab im übertragenen Sinne den Steilpass zum Thema Wald als Erholungsraum. Gemäss dem geltenden Waldrecht ist der Wald in der Schweiz multifunktional. Holzproduktion, Schutzfunktion und Wohlfahrtsfunktionen bilden die Hauptfunktionen. Wie die Waldfunktionen örtlich gewichtet und festgelegt sind, kann dem Waldentwicklungsplan (WEP) entnommen werden. Der für Arlesheim und seine Nachbargemeinden geltende WEP stammt aus dem Jahr 2010. Er ist behördenverbindlich, wägt die verschiedenen Interessen am Wald gegeneinander ab und ist das Ergebnis eines Dialogs mit allen am Wald interessierten Gruppen. Stephan Kink vertrat als Präsident der Bürgergemeinde Arlesheim die Sicht der Waldeigentümer. Er rief die vielen Leistungen des Waldes und der Waldeigentümer in Erinnerung, welche der Bevölkerung zugute kommen. Dass nach langem Verhandeln mit der Einwohnergemeinde eine Vereinbarung zur Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen Waldleistungen abgeschlossen werden konnte, sei ein wichtiger Schritt. Vereinbarungen und ein rücksichtsvolles Umgehen mit dem Wald und den Waldbesuchern sind heute von zentraler Bedeutung. Sowohl Urs Leugger von Pro Natura Schweiz als auch René Schenker als Leiter von Trailnet Nordwestschweiz betonten dies und verwiesen auf den kürzlich gemeinsam herausgegebenen «Wald-Knigge». Die Frischluft dankt allen Referenten und Teilnehmenden.

Rückblick Dorfrundgang – wo ist Arlesheim „einfach essbar“?

Von der Hand in den Mund – so schmecken Obst und Beeren doch am besten! Noch bis vor 50 Jahren wuchsen praktisch in jedem Garten Früchte und Gemüse. Heute hingegen dominieren bei uns Ziergärten, in denen nichts mehr essbares wächst. Nicht selten überwiegen gar exotische Zierpflanzen, so dass selbst Insekten und Singvögel nur noch wenig Nahrung finden. In jüngerer Zeit gibt es in Arlesheim wieder vermehrt Personen und Personengruppen, denen lokal produzierte Nahrungsmittel wichtig sind. Sie kultivieren Nutzpflanzen auf Grünflächen im Siedlungsgebiet und am Dorfrand.

Rund 30 interessierte Personen nahmen am Dorfrundgang vom 9. Juni zum Thema „essbare Gemeinde“ teil. Sie lernten Orte in Arlesheim kennen, wo Nutzpflanzen noch eine Rolle spielen. Der Rundgang fand bei prächtigem Wetter statt. Die Referate regten zu vielen Fragen an und führten zu einem spannenden Austausch von Ideen.

Rückblick Dorfrundgang – wo ist Arlesheim „einfach essbar“?

Von der Hand in den Mund – so schmecken Obst und Beeren doch am besten! Noch bis vor 50 Jahren wuchsen praktisch in jedem Garten Früchte und Gemüse. Heute hingegen dominieren bei uns Ziergärten, in denen nichts mehr essbares wächst. Nicht selten überwiegen gar exotische Zierpflanzen, so dass selbst Insekten und Singvögel nur noch wenig Nahrung finden. In jüngerer Zeit gibt es in Arlesheim wieder vermehrt Personen und Personengruppen, denen lokal produzierte Nahrungsmittel wichtig sind. Sie kultivieren Nutzpflanzen auf Grünflächen im Siedlungsgebiet und am Dorfrand.

Rund 30 interessierte Personen nahmen am Dorfrundgang vom 9. Juni zum Thema „essbare Gemeinde“ teil. Sie lernten Orte in Arlesheim kennen, wo Nutzpflanzen noch eine Rolle spielen. Der Rundgang fand bei prächtigem Wetter statt. Die Referate regten zu vielen Fragen an und führten zu einem spannenden Austausch von Ideen.

 

 

Arlesheimer Geschichte(n) – ein voller Erfolg!

Bei wunderschönem Wetter fand am Samstag, 17. Juni, unser  Dorfrundgang zum Thema Arlesheimer Geschichte(n) statt. Das Thema hat viele interessierte Leute angelockt. Die ReferentInnen nahmen uns mit auf eine Entdeckungsreise durch Arlesheim und wir erfuhren viel spannendes über den Bildhauer Albert Schilling, die Klinikgründerin Ita Wegman und die Entstehung des Jugendhauses in den 80er Jahren.

Es war ein voller Erfolg!

Günstiger Wohnraum in Arlesheim

Am Dorfrundgang vom 12. November haben wir uns mit dem günstigen Wohnraum in Arlesheim beschäftigt. Der Anlass war sehr gut besucht und stiess auf reges Interesse. Auf vielseitigen Wunsch, haben wir deshalb eine Liste der Wohnbaugenossenschaften in Arlesheim mit den Kontaktdaten sowie weiteren nützlichen Links und Informationen zum Thema zusammengestellt. Die Liste kann hier oder am Ende dieses Beitrags als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Ihre Frischluft

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Adressen Genossenschaften in Arlesheim

 

Dorfrundgang am 12. November: Günstig Wohnen in Arlesheim?

Für günstiges Wohnen setzen sich unter anderem Wohnbaugenossenschaften, Stiftungen und die öffentliche Hand ein. Landläufig wird von «gemeinnützigem Wohnen» oder von «gemeinnützigen Wohnbauträgern» gesprochen. Auch in Arlesheim existieren acht private Institutionen, welche sich in diesem Bereich engagieren. Sie vermieten Wohnungen zu «Kostenmieten», das heisst, dass mit den Mieteinnahmen lediglich die Kosten für Abschreibungen und Erneuerungsfonds gedeckt werden und die Liegenschaften keine Rendite abwerfen müssen. Die erste Wohnbaugenossenschaft der Schweiz wurde in Basel im Jahr 1900 gegründet. Damals herrschte in den Schweizer Städten Wohnungsnot und die Mieten waren hoch. Mit dem Gründen von Wohnbaugenossenschaften nahmen und nehmen initiative Leute ihr Schicksal in die eigene Hand, legen ihre Mittel zusammen und realisieren Wohnraum in gemeinsamem Eigentum. Einfach gesagt handelt es sich um «Hilfe zur Selbsthilfe». Meist erhalten gemeinnützige Wohnbauträger von der öffentlichen Hand Starthilfe.

 

Wenn sie mehr über die Wohnbaugenossenschaften in Arlesheim erfahren möchten, dann sind Sie herzlich zum Dorfrundgang am Samstag, den 12. November 2016 von 10.00 bis 12.00 Uhr eingeladen. Treffpunkt ist 10.00 Uhr im Hof des Schulhauses Gerenmatte (vor dem Schulhaus Gerenmatte 2). Der Dorfrundgang steht allen offen und wird von der Frischluft organisiert.

 

Wir freuen uns auf Sie: Ihre Frischluft!

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