Kategorie: Leserbrief

Wer in den Schulrat Kindergarten Primarschule 2020-2024

Gerne empfehle ich Ihnen Ulrike Bruns und Igor Batarelo zur Wahl für den Schulrat Kindergarten und Primarschule Arlesheim. Die Ärztin Ulrike Bruns ist die einzige Bisherige, die sich zur Wiederwahl für die nächste Amtsperiode stellt. Schon allein aus diesem Grunde wäre es wichtig, dass Ulrike Bruns gewählt wird und sie somit die Kontinuität in dieser Behörde sicherstellen kann. Ich kenne Ulrike Bruns schon seit etlichen Jahren als besonnene und engagierte Arlesheimerin, welche sich unermüdlich für die Schule eingesetzt hat und dies gerne auch weiter tut. Igor Batarelo kenne ich ebenfalls schon seit vielen Jahren von einer gemeinsamen beruflichen Vergangenheit her, bei welcher ich seine Führungsqualitäten und die hohen Sozialkompetenzen kennengelernt habe. In seiner Funktion als Leiter Finanzen, Administration und HR in einem Spital haben mich zudem seine Management-Fähigkeiten überzeugt. Igor Batarelo kann zudem Erfahrungen auswiesen als Ausbildner und Prüfungsexperte, was im Zusammenhang mit Bildungsinstitutionen wie unserer Schule sehr wichtig sein kann. Sowohl Ulrike Bruns als auch Igor Batarelo sind für den Schulrat Kindergarten und Primarschule Arlesheim bestens qualifiziert.

Walter Seelig, ehemaliger Schulratspräsident Kindergarten und Primarschule Arlesheim

Zur Gemeindeversammlung vom 18. Juni

Um es vorwegzunehmen: die Frischluft steht hinter allen Anträgen des Gemeinderats an der Gemeindeversammlung vom 18. Juni. Die Rechnung schliesst mit einem verkraftbaren Verlust von ungefähr 870’000.- Franken ab, es wurden aber viele nötige Investitionen getätigt. Auch der Nachtragskredit bezüglich der Turnhalle Gerenmatte 4 ist nötig. Es wurde Zeit, die Mehrwertabgaben des Raumplanungsgesetzes auch auf der Gemeindeebene zu regeln. Leider hat der Landrat eine Vorlage ausgearbeitet, welche den Handlungsspielraum der Gemeinden stark einschränkt. Darum gilt das Reglement über den Fonds für Infrastrukturbeiträge nur für Quartierpläne und nicht generell für Neubauten im Dorf. Ebenso bedauern wir, dass in den erläuternden Unterlagen die Berechnungsgrundlage für die Beiträge nicht erklärt wird. Die Aufnahmen von gemeindeeigenen Wanderwegen im Strassennetzplan Landschaft ist zeitgemäss und sinnvoll. Der Quartierplan Schneckenbündten II und das dazugehörige Reglement erlauben eine stark verdichtete Überbauung. Dafür geht sie weiter als die Minergie Vorgaben und es soll besonders auf eine grüne und parkähnliche Umgebungsgestaltung geachtet werden. Dass 10 Prozent der Wohnungen als gemeinnützig ausgeschrieben werden müssen, ist ebenfalls sehr zu begrüssen. Die Gemeindeversammlung findet ausnahmsweise in der Sporthalle Hagenbuchen statt.

Ihre Frischluft

Für eine Schule als Ort der Ermutigung

Wie viele andere wurden auch unsere beiden Kinder schon zu Beginn des Schulalters zu Pendlern. Sie pendeln zwischen Familie, Schule, Vereinen und ihrem Freundeskreis und wachsen so in verschiedenen Kontexten auf. Überall lernen sie dabei auf unterschiedliche Art und Weise.

Während das Lernen zu Hause in den Alltag integriert ist, passiert dies in der Schule und im Kindergarten durch professionell begleitete Lern- und Bildungsprozesse.

Diese beiden Welten sollten sich stets sinnvoll ergänzen und nicht konkurrenzieren. Denn in beiden Kontexten sollen die Kinder jene Basisfähigkeiten erwerben, mit denen sie die Welt interpretieren und ihre Anforderungen bewältigen können. Bereits die Grundschule soll also ein Ort der Ermutigung für Kinder sein, sich all diesen Herausforderungen zu stellen.  Eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Schulrat, Schulleitung, Lehrpersonen und Eltern ist hierbei zum Wohle der Kinder unabdingbar. Sei dies in Bezug auf das Verständnis über die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den Familien, der Anforderungen der sich rasch ändernden digitalisierten Umwelt oder der Bewältigung diverser Reformen, welchen sich das Lehrpersonal stellen muss.

Zusammen mit Ulrike Bruns (bisher) und dem Schulratskollegium möchte ich mich einsetzen, hierfür gute Rahmenbedingungen zu schaffen, und danke Ihnen für Ihre Stimme am 28. Juni 2020. 

Igor Batarelo, Kandidat Schulrat Kindergarten/Primarschule für die Frischluft

Arlesheim Einfach Essbar

Liebe alle an „Arlesheim Einfach Essbar“ Interessierte!

Und schon neigt sich unser zweites Rondellenjahr seinem Ende zu. Wir durften wieder einen intensiven Sommer geniessen, der diesmal glücklicher-weise auch von einigen Regengüssen durchzogen war. Es gab einen aus-giebigen Herbst, und Ananassalbei und Purpurmelisse in unserem Beet grünten und blühten noch lange um die Wette, bis zur ersten Frostnacht Anfang Dezember. Jetzt kehrt Winterruhe ein in der Rondelle. Dass sich unter der Erde aber auch im Winter Einiges tut, werden wir spätestens im Frühling wieder mit Freude entdecken.

Für den nächsten Frühling haben wir mit „Arlesheim Einfach Essbar“ auch neue Pläne. Wir dürfen die Rondelle für mindestens zwei weitere Jahre im Sinne unseres Projekts weiter bewirtschaften und werden zudem zwei Hochbeete errichten können. In zwei bis drei Monaten werden wir mit genaueren Informationen aufwarten können.

Wir danken Euch und Ihnen allen für Interesse, tatkräftige Unterstützung beim Giessen, positive Rückmeldungen und viele ermutigende Gespräche und schöne Begegnungen bei der Rondelle und an unseren Marktständen, und wünschen frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr 2020.

OK „Arlesheim Einfach Essbar“

Nicole Barthe, Sabine Scherrer, Cäcilia Weiligmann, Guy Villaume

UNO-Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim- Geschlechtergleichstellung

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Das Ziel Geschlechtergleichstellung ist uns besonders wichtig. Hellrot ist die passende Farbe dazu. Ungleichheit zwischen den Geschlechtern wird von der UNO als eines der grössten Hindernisse für nachhaltige Entwicklung bezeichnet. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist wichtig – da sind sich wohl alle einig. Dafür braucht es einerseits eine gute familienexterne Kinderbetreuung, die für alle erschwinglich ist. Wir beide haben uns persönlich dafür eingesetzt, dass Arlesheim für Familien aller Einkommensklassen ein gutes Angebot für die Betreuung ihrer Kinder anbietet. Andererseits möchten wir uns dafür engagieren, dass Mütter und Väter ohne berufliche Nachteile ihr Arbeitspensum reduzieren können. So können beide Eltern ihre Kinder betreuen und beruflich erfolgreich sein. Erst dann ist eine Chancengleichheit beider Geschlechter gegeben, von der alle profitieren. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass unsere Verwaltung und gemeindenahen Betriebe mit gutem Beispiel vorangehen, damit ein Umdenken stattfindet. Dann sind wir der Geschlechtergleichstellung schon einen grossen Schritt näher und Eltern können wirklich frei ihr Familienmodell wählen. Von dieser Freiheit profitieren alle Familien.

Ursula Laager, bisher, Kandidatin GemeinderatPatrizia Krug Stückelberger, Kandidatin GemeindekommissionFür die Frischluft, Liste 13

UNO-Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim- verantwortungsvoller Konsum

Die Frischluft orientiert sich bei Ihren Zielen für Arlesheim an der UNO Nachhaltigkeitsagenda 2030.  Bei diesem Ziel Nr. 12 geht es um nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion! 

Der Konsum von Lebensmitteln trägt massgeblich zum Ressourcenverbrauch und den damit verbundenen Umweltbelastungen bei. Rund ein Drittel aller Lebensmittel geht zwischen Feld und Teller verloren oder wird verschwendet. Dies hat weitreichende Folgen für die Umwelt und die Menschen.

Es gibt verschiedene Faktoren, die zu einem allgemeinen umweltbewusstem Verhalten führen. Es sind neben der Politik und der Wirtschaft auch die Konsumenten und Konsumentinnen selbst gefragt. Vielleicht denken Sie, dass einzelne Personen mit ihren Entscheiden keinen grossen Einfluss haben. Dem ist aber nicht so. Man kann sehr wohl als Konsument/in bei jedem Einkauf ein Signal setzen, indem man bestimmte Produkte nicht kauft resp. boykottiert. Weniger ist oft mehr. Indem Sie bewusst ökologisch und fair einkaufen, tragen Sie langfristig zum angestrebten Kurswechsel in der Landwirtschaft bei.

Für dieses und weitere Ziele wie Biodiversität im Siedlungsraum setze ich mich ein. Mit Ihrer Stimme kann ich meine vielfältigen Kompetenzen und Fähigkeiten in diese wichtige Behörde einbringen.

Daniela Villaume, Kandidatin Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

UNO- Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim- Frieden

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Mir liegt das ‘Ziel 16’: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen’ besonders am Herzen. Es heisst darin unter anderem, dass alle Mitgliedstaaten «… dafür sorgen, dass die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen bedarfsorientiert, inklusiv, partizipatorisch und repräsentativ ist …». Für mich bedeutet dies, dass wir in Arlesheim möglichst alle Menschen in die politische Entscheidungsfindung einbinden. Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, allen Geschlechtern und Herkunftsländern. In Arlesheim beträgt die Anzahl von nicht stimmberechtigten Person 20% der Bevölkerung. Gerne möchte ich mich dafür einsetzen, dass Personen, die schon länger hier wohnhaft sind, ein Stimmrecht erhalten. Je vielfältiger die Meinungen und Sichtweisen eingebracht werden, desto eher werden gute und nachhaltige Lösungen für alle gefunden. Zu den wichtigen Institutionen, zu denen wir Sorge tragen müssen und die wir als Gemeinde stärken sollen, gehören für mich die Vereine im Dorf. Sie fördern Werte wie Zusammenhalt, Sozialkompetenz und Freude. Darum engagiere ich mich im Stiftungsrat des FC-Arlesheims. Und gerne möchte ich mich auch auf Gemeindeebene weiterhin für diese Werte einsetzen. Nicole Barthe Seelig, Kandidatin Gemeinderat und Gemeindekommission (bisher)für die Frischluft Liste 13

UNO Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim-Wirtschaft

Die Frischluft orientiert sich bei Ihren Zielen für Arlesheim an der UNO Nachhaltigkeitsagenda 2030.  Weinrot ist die Farbe zum Ziel Nr. 8 der Agenda. Hier geht es um ein dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, verbunden mit einer produktiven Vollbeschäftigung und menschenwürdigen Arbeit für alle.  Was bedeutet das für Arlesheim? Wichtig scheint mir, dass wir die Produkte des täglichen Bedarfs und darüber hinaus, soweit wie möglich im Dorf erwerben. Wir haben in Arlesheim ein attraktives Angebot an Einkaufsmöglichkeiten sowie Kleingewerbe wie Handwerker und Fachgeschäfte. Gleichzeitig sollte das lokale Gewerbe die Produkte auch regional erwerben bzw. produzieren lassen. Über alle Produktions- und Handelsstufen sollten die Unternehmen sich umweltbewusst verhalten und für ihre Mitarbeiter ein fairer Arbeitgeber sein. Alle Massnahmen sollten nicht staatlich angeordnet werden müssen.  Der Konsument kann mit seinem Kaufverhalten sehr viel erreichen. Für diese und weitere Ziele setze ich mich ein und würde mich freuen, weiterhin in der Gemeindekommission tätig zu sein. Thomas Arnet (bisher), Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft Liste 13

JA zur Änderung der Gemeindeordnung

Mehr Demokratie in Arlesheim: JA zur Änderung der Gemeindeordnung am 20. Oktober
Der Landrat hat 2018 die sogenannte «Unvereinbarkeit» im Gemeindegesetz neu geregelt, um Interessenskonflikten vorzubeugen. Neu sollen auch in der Wohngemeinde angestellte Gemeindelehrkräfte künftig – wie andere Gemeindeangestellte auch – nicht mehr in den Gemeinderat oder eine kommunale Behörde gewählt werden. Es bestehe in vielen kleinen Gemeinden ein Konfliktpotenzial, da die Wege zwischen Schule und Gemeinderat kurz seien. Gleichzeitig hat der Landrat mit 82 zu 0 Stimmen beschlossen, dass die einzelnen Gemeinden mit einer Anpassung der Gemeindeordnung bei den Lehrkräften eine Ausnahme machen können. Dies macht für grössere Gemeinden wie Arlesheim Sinn. Hier gilt als Aufsichtsbehörde über die Gemeindelehrkräfte der Schulrat und nicht der Gemeinderat wie für die übrigen Gemeindeangestellten. Der Schulrat ist ein vom Gemeinderat unabhängiges Gremium. Die Frischluft ist der Meinung, dass es unseren Lehrkräften weiterhin erlaubt sein muss, ihre politischen Rechte wahrzunehmen. Nicole Barthe hat darum im Namen der Frischluft einen Antrag auf Änderung der Gemeindeordnung eingereicht. Dieser Antrag wurde an der Gemeindeversammlung vom Juni 2019 gemäss Empfehlung des Gemeinderates und der Gemeindekommission angenommen. Eine Änderung der Gemeindeordnung muss an der Urne bestätigt werden. Die Frischluft empfiehlt Ihnen aus den oben genannten Gründen am 20. Oktober 2019 ein JA einzulegen.
Ihre Frischluft

Dorfrundgang im Arlesheimer Spitalholz – viel Interessantes offengelegt

Die Sage, wie das Arlesheimer Waldstück ins Eigentum des Bürgerspitals Basels gelangte, und die Geschichte über die dortigen Waldgeister waren für viele der gut 30 am Dorfrundgang teilnehmenden Personen neu. Beide Legenden lassen sich in der Arlesheimer Heimatkunde aus dem Jahr 1993 in einer Kurzfassung nachlesen. Zurück in der Gegenwart erklärte Förster Christian Kleiber anhand von zwei Waldbeständen, dass schattentolerante Baumarten den lichthungrigen Eichen das Leben schwer machen. Damit die zum Teil über zweihundert Jahre alten Eichen im Spitalholz noch lange erhalten bleiben, sind Pflegeeingriffe in den ausgeschiedenen Altholzinseln unumgänglich. Auch gezielte Fördermassnahmen für den Elsbeerbaum und den Hirschkäfer werden hier umgesetzt. Während Christian Kleiber Pflegegrundsätze erläuterte, radelte eine Gruppe von Bikerinnen und Bikern freundlich grüssend an den «Dorfrundgängern» vorbei und gab im übertragenen Sinne den Steilpass zum Thema Wald als Erholungsraum. Gemäss dem geltenden Waldrecht ist der Wald in der Schweiz multifunktional. Holzproduktion, Schutzfunktion und Wohlfahrtsfunktionen bilden die Hauptfunktionen. Wie die Waldfunktionen örtlich gewichtet und festgelegt sind, kann dem Waldentwicklungsplan (WEP) entnommen werden. Der für Arlesheim und seine Nachbargemeinden geltende WEP stammt aus dem Jahr 2010. Er ist behördenverbindlich, wägt die verschiedenen Interessen am Wald gegeneinander ab und ist das Ergebnis eines Dialogs mit allen am Wald interessierten Gruppen. Stephan Kink vertrat als Präsident der Bürgergemeinde Arlesheim die Sicht der Waldeigentümer. Er rief die vielen Leistungen des Waldes und der Waldeigentümer in Erinnerung, welche der Bevölkerung zugute kommen. Dass nach langem Verhandeln mit der Einwohnergemeinde eine Vereinbarung zur Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen Waldleistungen abgeschlossen werden konnte, sei ein wichtiger Schritt. Vereinbarungen und ein rücksichtsvolles Umgehen mit dem Wald und den Waldbesuchern sind heute von zentraler Bedeutung. Sowohl Urs Leugger von Pro Natura Schweiz als auch René Schenker als Leiter von Trailnet Nordwestschweiz betonten dies und verwiesen auf den kürzlich gemeinsam herausgegebenen «Wald-Knigge». Die Frischluft dankt allen Referenten und Teilnehmenden.