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Nein zur unnötigen Lehrplaninitiative

Der Lehrplan Volksschule wurde vor Jahren im Kanton Baselland eingeführt und wird an den Schulen umgesetzt. In diesem Lehrplan sind die Kompetenzen der verschiedenen Schulstufen aufeinander abgestimmt. Die letzte Feinjustierung ist derzeit an der Sekundarschule in der Umsetzungsphase. Es braucht nun Ruhe und keine neuen Experimente und Initiativen. Eine Begrenzung auf 1000 Kompetenzen entbehrt jeder Logik und ist willkürlich. Der Regierungsrat, der Landrat und die Frischluft in Arlesheim lehnen diese Initiative entschieden ab.

Ihre Frischluft

Kalle Zeller, Landrat

Nein zum GSA und AMAG

Wir sind klar für die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Dazu braucht es zwingend griffige Gesetze. Was aber am 7. März 2021 zur Abstimmung kommt, sind zwei verpfuschte Gesetzesvorlagen. 

Die ursprünglich erfolgsversprechenden Vorlagen der Regierung wurden auf Druck der Wirtschaftskammer und der Gewerkschaften immer mehr verwässert. So taugen sie nichts mehr. 

Wir wollen gründliche und faire Arbeitskontrollen in allen Bereichen, um Missbräuche zu verhindern. Darum empfehlen wir Ihnen, diese Gesetzesvorlagen abzulehnen.

Ihre Frischluft

Kalle Zeller, Landrat

Weihnachten und Neujahr

Das Frischluft-Jahr 2020 hat schön und vielversprechend begonnen, mit einem „Dorfrundgang“ durch die Ermitage und auf das Schloss Birseck. Beim anschliessenden Umtrunk stiess man allgemein zuversichtlich auf das neue Jahr an. Es folgte ein intensiver und engagierter Wahlkampf um die Sitze im Gemeinderat und in der Gemeindekommission. Kurz danach kam auf uns alle die erste Corona-Welle mit dem Lockdown zu, und alle Aktivitäten und weiteren Pläne wurden zwangsläufig stillgelegt.

Gerade hat es davor noch gereicht, mit dem Team von „Arlesheim Einfach Essbar“ und weiteren Helferinnen und Helfern die beiden Hochbeete vor der Bibliothek zu errichten und zu bepflanzen. Diese Aktion erwies sich das ganze Jahr über als kleiner, gut sichtbarer Hoffnungsschimmer mitten im Dorf, spross es doch unentwegt aus den beiden Beeten mit immer neuer Kraft. Viele konnten sich im Vorbeigehen ein wenig Salat abschneiden oder Tomaten pflücken.

Das politische Leben wurde zusehends auf Zoom-Versammlungen verlagert oder, so wie die Gemeindeversammlung, mit Masken und grossen Abständen abgehalten. Trotzdem blieben wir aktiv, nahmen teil am „Workshop Leitbild 2021-2035“ und liessen uns später auch dazu vernehmen. Ebenfalls nahmen wir Stellung zum Hochhauskonzept und den verschiedenen aktuellen Quartierplänen.Nun wird es auch in diesem aussergewöhnlichen Jahr wieder Weihnachten, und wir wünschen Ihnen allen lichterfüllte und hoffnungsfrohe Festtage. Mit viel frischer Luft dürfen Sie in jedem Fall auch im neuen Jahr wieder rechnen.

Antrag auf Erhöhung Gemeindesteuerfuss von 45% auf 47%

Die Frischluft hat an der GV vom 19. November 2020 eine Steuerfusserhöhung für Natürliche Personen von 45% auf 47% beantragt. Diese wurde von der GV nach Diskussion abgelehnt. Welche Überlegungen haben uns zum Vorschlag für eine Erhöhung geführt?

Die Finanzen der Gemeinde sind an einem Punkt angelangt, wo ausgeglichene Ergebnisse nur mit einer Reduktion der Kosten (mit entsprechendem Leistungsabbau) oder mit einer Erhöhung der Steuern (bei gleichbleibendem Leistungsniveau) erzielt werden können. Für das Budget 2021 wurden erhebliche Einsparungen vom Gemeinderat beantragt. Rechnung 2019 und das aktuelle Budget 2021 erfüllen die vom Gemeinderat selbst auferlegten Finanzkennzahlen mehrheitlich nicht. Die Steuereinnahmen stagnieren. Investitionen der nächsten 6 Jahre können nur teilweise aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die Schulden der Gemeinde steigen von aktuell CHF 20,8 Mio. auf CHF 32,2 Mio. bis Ende 2024 bei einer Erhöhung des Steuerfusses auf 47% ab dem Kalenderjahr 2022. Ohne diese Erhöhung dürften die Schulden bis auf über CHF 35 Mio. per Ende 2024 anwachsen.

Dieser Antrag um Erhöhung der Steuern ist uns nicht leichtgefallen. Wichtig für uns ist, dass die Gemeinde eine nachhaltige Finanz- und Steuerpolitik betreibt. Wir werden die Entwicklung der Gemeindefinanzen gut im Auge behalten.

Ablehnung «QP Schneckenbündten II» – Wie weiter?

Die Frischluft hat die Ablehnung des Quartierplans QP Schneckenbündten II mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Wir sind weiterhin der Meinung, es hätte sich ein aus raumplanerischer, ökologischer und energetischer Sicht schöner Musterbau realisieren lassen. Die architektonische Verknüpfung zwischen Schneckenbündten II (dem Baloise Ausbildungszentrum) und der aktuellen Wohnsiedlung Schneckenbündten I via Masterplan stellt sich im Nachhinein wohl als zu grosser Stolperstein dar.

Doch nun gilt es vorwärts zu schauen. Es haben sich viele Menschen im Dorf engagiert und im Rahmen der beiden letzten Gemeindeversammlungen deutlich eingesetzt. Dabei war viel Engagement und Herzblut zu spüren. Genauso stellen wir uns eine lebendige Dorfpolitik vor. Das zählt und ist wichtig, auch wenn Entscheide anders ausfallen als gewünscht. Nach der Ablehnung des QP beginnt nun erst die Arbeit. Niemand will eine Bauruine an bester Lage. Kreative Zwischennutzungen sind gefragt und sollen möglich werden. Die Frischluft wünscht sich vom Gemeinderat, dass er aktiv bleibt und sich beim Entscheid über die möglichen Zwischennutzungen einbringt. Es müssen dabei die Interessen der Gemeinde und der einzelnen Menschen gleichermassen berücksichtigt werden.

Ein Herzliches Dankeschön!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Arlesheimerinnen und Arlesheimern, welche die Frischluft bei diesen Wahlen unterstützt haben. 

Natürlich sind wir mit dem erreichten Gesamtresultat nicht zufrieden, da wir je einen Gemeinderats- bzw. ein Gemeindekommissionssitz weniger haben. Wir freuen uns aber sehr über die Wiederwahl von Ursula Laager und Felix Berchten in den Gemeinderat, sowie Flurin Leugger, Nicole Barthe Seelig, Marcel Liner und Roger Angst in die Gemeindekommission. 

Die Frischluft gratuliert allen gewählten Kandidatinnen und Kandidaten. 

Wir freuen uns vor allem darüber, dass der Frauenanteil im Gemeinderat neu auf drei Sitze angestiegen ist. Auch die Gemeindekommission hat neu eine Frau mehr als bisher (6 von 15 Sitzen). 

Ganz besonders bedanken wir uns bei den Kandidatinnen und Kandidaten unserer Gemeindekommissionsliste welche uns alle hervorragend unterstützt haben. Vielen, vielen Dank an Patrizia, Daniela, Nadja, Igor, Eva, Lua-Maria, Hanspeter, Amelie, Cilly und Marie-Theres.   

Die Frischluft wird sich auch in Zukunft mit voller Energie, Engagement und Elan für Arlesheim einsetzen. 

Nicole Barthe Seelig und Thomas Arnet,  Frischluft Arlesheim

Jetzt Frischluft wählen

In den letzten Wochen haben sich die Kandidierenden der Frischluft für die Gemeindewahlen in ihren Leserbriefen für die Nachhaltigkeitsziele 2030 der Uno stark gemacht. Wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren Ideen und Anregungen inspirieren. Wichtig war uns dabei, diese Ziele spezifisch für Arlesheim zu definieren, und dabei festzustellen, was wir bereits alles erreicht haben, und wo noch Handlungsbedarf besteht. Nachhaltigkeit ist nur gemeinsam zu erreichen und wir freuen uns dabei mitzuhelfen, ob im Kleinen in unserem alltäglichen Handeln oder im Grösseren in unserer politischen Arbeit.  Nachhaltigkeit weltweit durch die UNO, national durch den Bund und lokal durch die Frischluft in Arlesheim. Natürlich haben wir dabei immer auch das aktuelle Dorfgeschehen im Blick und kümmern uns um alle Bedürfnisse der Gemeinde. Unsere Kompetenzen diesbezüglich haben wir seit Jahren in unserer Arbeit im Gemeinderat und in der Gemeindekommission gezeigt. Geben Sie uns jetzt Ihre Stimme und unsere Arbeit für Arlesheim geht weiter! 

Ihre Frischluft

Geschlechtergleichberechtigung

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Eines dieser UNO-Nachhaltigkeitsziele ist die Geschlechtergleichberechtigung. Was bedeutet dies für Arlesheim? Die Emanzipation der Frau nahm Ende der 1960er, anfangs 1970er Jahre grossen Aufschwung in der Schweiz, und diese Bewegung ist bis heute sichtbar. Seither haben wir sehr viel im Namen der Gleichberechtigung erreicht, jedoch sind wir als Gesellschaft immer noch nicht ganz am Ziel der Gleichberechtigung von Mann und Frau angekommen. Sogar in einer so fortschrittlichen Gemeinde wie Arlesheim sieht man, dass viele Leute auch heute noch der Ansicht sind, dass die Politik primär Männersache ist. Es gilt nun, ein neues Bild der Gesellschaft zu erschaffen, in dem Mann und Frau, sowie Alt und Jung gleichberechtigt sind. Um dies zu erreichen müssen wir als Gesellschaft zusammenarbeiten und uns bewusstwerden, dass Gleichberechtigung nicht ein Gegeneinander, sondern ein Miteinander ist. Es ist also nicht nur an den Frauen, sich für die Gleichberechtigung einzusetzen, sondern auch an den Männern. Ich glaube, dass durch die Zusammenarbeit ein solches Ziel erreicht werden kann. Für die Geschlechtergleichberechtigung und weitere UNO Nachhaltigkeitsziele setze ich mich ein und würde mich über Eure Stimmen für die Gemeindekommissionswahlen freuen, um mein Engagement in der Gemeindekommission einzubringen. 

Amelie Stoecklin, Kandidatin Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

UNO Nachhaltigkeitsziele 2030 für Arlesheim- Fast’n Hunger

Eine Idee zur Sensibilisierung und Mobilisierung der Bevölkerung in Bezug auf Hunger, Armut, Überfluss und das zunehmende Gefälle zwischen Arm und Reich, Hunger und Überfluss: Ein Tag pro Jahr – es können auch mehr sein oder werden – fasten die Bewohnerinnen und Bewohner von Arlesheim kollektiv (eine illusorische Wunschvorstellung wäre eine Ausbreitung à la «#metoo» oder die Klimadebatte), um individuell für diesen Tag einen sachten Anklang an ein Hungergefühl zu erhalten. Ein Gefühl, welches in verstärktem und viel zu viel in tödlichem Ausmass Millionen von Menschen, vor Allem Kindern, zuteilwird. Zudem wird ein Zeichen gesetzt gegen unser alltägliches Konsumverhalten, gegen Überfluss und das Gefälle zwischen Arm und Reich, sei es im Lande oder weltweit.

Im besten Fall kann diese Aktion, sofern das Fasten individuell passend umgesetzt wird, auch einen gesundheitlichen – zum Beispiel reinigenden (psychisch wie physisch) – Aspekt für die Einzelne oder den Einzelnen beinhalten. Die Ersparnis, welche auf Grund des Konsumverzichts anfällt, könnte gesammelt und dem Hilfswerk «Fastenopfer» gespendet, oder auch anderweitig – für Arlesheim – sinnvoll eingesetzt werden.

In der Hoffnung mit diesen Zeilen eine Anregung für die Leserinnen und Leser bewirkt zu haben, auch wenn die Idee nie in der Gemeinde oder anderweitig umgesetzt wird – für mich persönlich werde ich sie umsetzen -wünsche ich Allen möglichst viel frische Luft im Atem und im Denken.

Hanspeter Portmann, Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

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