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Ein Herzliches Dankeschön!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Arlesheimerinnen und Arlesheimern, welche die Frischluft bei diesen Wahlen unterstützt haben. 

Natürlich sind wir mit dem erreichten Gesamtresultat nicht zufrieden, da wir je einen Gemeinderats- bzw. ein Gemeindekommissionssitz weniger haben. Wir freuen uns aber sehr über die Wiederwahl von Ursula Laager und Felix Berchten in den Gemeinderat, sowie Flurin Leugger, Nicole Barthe Seelig, Marcel Liner und Roger Angst in die Gemeindekommission. 

Die Frischluft gratuliert allen gewählten Kandidatinnen und Kandidaten. 

Wir freuen uns vor allem darüber, dass der Frauenanteil im Gemeinderat neu auf drei Sitze angestiegen ist. Auch die Gemeindekommission hat neu eine Frau mehr als bisher (6 von 15 Sitzen). 

Ganz besonders bedanken wir uns bei den Kandidatinnen und Kandidaten unserer Gemeindekommissionsliste welche uns alle hervorragend unterstützt haben. Vielen, vielen Dank an Patrizia, Daniela, Nadja, Igor, Eva, Lua-Maria, Hanspeter, Amelie, Cilly und Marie-Theres.   

Die Frischluft wird sich auch in Zukunft mit voller Energie, Engagement und Elan für Arlesheim einsetzen. 

Nicole Barthe Seelig und Thomas Arnet,  Frischluft Arlesheim

Jetzt Frischluft wählen

In den letzten Wochen haben sich die Kandidierenden der Frischluft für die Gemeindewahlen in ihren Leserbriefen für die Nachhaltigkeitsziele 2030 der Uno stark gemacht. Wir hoffen, wir konnten Sie mit unseren Ideen und Anregungen inspirieren. Wichtig war uns dabei, diese Ziele spezifisch für Arlesheim zu definieren, und dabei festzustellen, was wir bereits alles erreicht haben, und wo noch Handlungsbedarf besteht. Nachhaltigkeit ist nur gemeinsam zu erreichen und wir freuen uns dabei mitzuhelfen, ob im Kleinen in unserem alltäglichen Handeln oder im Grösseren in unserer politischen Arbeit.  Nachhaltigkeit weltweit durch die UNO, national durch den Bund und lokal durch die Frischluft in Arlesheim. Natürlich haben wir dabei immer auch das aktuelle Dorfgeschehen im Blick und kümmern uns um alle Bedürfnisse der Gemeinde. Unsere Kompetenzen diesbezüglich haben wir seit Jahren in unserer Arbeit im Gemeinderat und in der Gemeindekommission gezeigt. Geben Sie uns jetzt Ihre Stimme und unsere Arbeit für Arlesheim geht weiter! 

Ihre Frischluft

Geschlechtergleichberechtigung

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Eines dieser UNO-Nachhaltigkeitsziele ist die Geschlechtergleichberechtigung. Was bedeutet dies für Arlesheim? Die Emanzipation der Frau nahm Ende der 1960er, anfangs 1970er Jahre grossen Aufschwung in der Schweiz, und diese Bewegung ist bis heute sichtbar. Seither haben wir sehr viel im Namen der Gleichberechtigung erreicht, jedoch sind wir als Gesellschaft immer noch nicht ganz am Ziel der Gleichberechtigung von Mann und Frau angekommen. Sogar in einer so fortschrittlichen Gemeinde wie Arlesheim sieht man, dass viele Leute auch heute noch der Ansicht sind, dass die Politik primär Männersache ist. Es gilt nun, ein neues Bild der Gesellschaft zu erschaffen, in dem Mann und Frau, sowie Alt und Jung gleichberechtigt sind. Um dies zu erreichen müssen wir als Gesellschaft zusammenarbeiten und uns bewusstwerden, dass Gleichberechtigung nicht ein Gegeneinander, sondern ein Miteinander ist. Es ist also nicht nur an den Frauen, sich für die Gleichberechtigung einzusetzen, sondern auch an den Männern. Ich glaube, dass durch die Zusammenarbeit ein solches Ziel erreicht werden kann. Für die Geschlechtergleichberechtigung und weitere UNO Nachhaltigkeitsziele setze ich mich ein und würde mich über Eure Stimmen für die Gemeindekommissionswahlen freuen, um mein Engagement in der Gemeindekommission einzubringen. 

Amelie Stoecklin, Kandidatin Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

UNO Nachhaltigkeitsziele 2030 für Arlesheim- Fast’n Hunger

Eine Idee zur Sensibilisierung und Mobilisierung der Bevölkerung in Bezug auf Hunger, Armut, Überfluss und das zunehmende Gefälle zwischen Arm und Reich, Hunger und Überfluss: Ein Tag pro Jahr – es können auch mehr sein oder werden – fasten die Bewohnerinnen und Bewohner von Arlesheim kollektiv (eine illusorische Wunschvorstellung wäre eine Ausbreitung à la «#metoo» oder die Klimadebatte), um individuell für diesen Tag einen sachten Anklang an ein Hungergefühl zu erhalten. Ein Gefühl, welches in verstärktem und viel zu viel in tödlichem Ausmass Millionen von Menschen, vor Allem Kindern, zuteilwird. Zudem wird ein Zeichen gesetzt gegen unser alltägliches Konsumverhalten, gegen Überfluss und das Gefälle zwischen Arm und Reich, sei es im Lande oder weltweit.

Im besten Fall kann diese Aktion, sofern das Fasten individuell passend umgesetzt wird, auch einen gesundheitlichen – zum Beispiel reinigenden (psychisch wie physisch) – Aspekt für die Einzelne oder den Einzelnen beinhalten. Die Ersparnis, welche auf Grund des Konsumverzichts anfällt, könnte gesammelt und dem Hilfswerk «Fastenopfer» gespendet, oder auch anderweitig – für Arlesheim – sinnvoll eingesetzt werden.

In der Hoffnung mit diesen Zeilen eine Anregung für die Leserinnen und Leser bewirkt zu haben, auch wenn die Idee nie in der Gemeinde oder anderweitig umgesetzt wird – für mich persönlich werde ich sie umsetzen -wünsche ich Allen möglichst viel frische Luft im Atem und im Denken.

Hanspeter Portmann, Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

Nachhaltige Städte und Siedlungen

Ein Ziel der Uno Nachhaltigkeitsagenda 2030 ist die Entwicklung der Städte und Siedlungen. Diese sollen nachhaltiger gestaltet werden: alle Menschen jeden Geschlechts, jeden Alters, jeder Herkunft, mit und ohne Behinderung, sollen in die Entwicklung mit eingeschlossen sein. Dazu braucht es einen nachhaltigen Siedlungsplanung, bei dem die Bevölkerung mitbestimmen kann. Mit der Mitwirkung beim Entwicklungskonzept Ortskern hat die Gemeinde einen wichtigen Beitrag geleistet. Der Zugang zu sicherem und bezahlbarem Wohnraum muss sichergestellt werden. In der letztjährigen Bevölkerungsumfrage für Arlesheim hat sich dieser Punkt als weniger zufriedenstellend erwiesen. Das von der Gemeinde angestrebte Ziel von 10% bezahlbarem Wohnraum müssen wir weiter anstreben und die nötigen Grundlagen dafür schaffen.Auch der Zugang zu sicheren und für alle nutzbaren Grünflächen und öffentliche Räume, insbesondere für Familien mit Kindern, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen muss gewährleistet sein. Dazu gehört die barrierefreie Gestaltung von Plätzen und Wegen sowie öffentlicher Gebäude. Andere Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung ist das Schaffen von gemischten Quartieren oder von Mehrgenerationenhäuser und das Schaffen von Begegnungsstätten. In Arlesheim ist vieles bereits verwirklicht und einiges kann noch getan werden. Gerne möchte ich meinen Teil dazu beitragen!

Nicole Barthe Seelig, Kandidatin Gemeinderat und Gemeindekommission (bisher) für die Frischluft, Liste 13

UNO Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim – Landökosysteme schützen

Vielleicht ist es Ihnen in den letzten Sommern auch aufgefallen, dass es immer weniger Insekten hat? Oder Sie haben in den Medien vom Insektensterben gelesen? Neben der Häufigkeit einzelner Arten nimmt auch deren Vielfalt ab – nicht nur bei den Insekten. Gemäss neusten Forschungserkenntnissen sterben viele Arten menschenverursacht aus, für kurzfristige Profite ist Raubbau an der Umwelt betrieben worden. Ähnlich hohe Aussterberaten hat es letztmals vor 65 Millionen Jahren (!) gegeben, als die Dinosaurier nach einem Meteoriteneinschlag ausgestorben sind. 

Das Uno Nachhaltigkeitsziel 15 «Leben an Land» befasst sich mit dem Biodiversitätsverlust. Auch wenn in der Schweiz erste Gegenmassnahmen getroffen worden sind, nimmt die Biodiversität weiter in erschreckendem Ausmass ab. Ich bin überzeugt, dass auch Arlesheim als zukunftsorientierte Gemeinde ihren Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten sollte; z.B. durch eine qualitativ hochwertige Verdichtung des Siedlungsraumes, damit verbleibende Lebensräume möglichst wenig verbaut werden. Ausserhalb des Siedlungsgebietes gilt es, mit einer guten Planung und sorgsamen Lenkung der Freizeitaktivitäten in Feld und Wald, sowohl den heutigen Bedürfnissen der ArlesheimerInnen als auch der Natur gerecht zu werden. Deshalb engagiere ich mich bei der Frischluft und kandidiere wieder für die Gemeindekommission.

Flurin Leugger (bisher), Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

UNO Nachhaltigkeitsziel 2030: Energie

Ausbau und Zugang zu erneuerbaren Energien sind eine unerlässliche Voraussetzung für die Verwirklichung vieler Ziele im Bereich nachhaltiger Entwicklung in Arlesheim. Die Energie-Ziele auf nationaler Ebene sind bekannt. Der Bundesrat strebt bei den Treibhausgasen bis 2050 Netto Null Emissionen an. Er hat ein verbindliches Ziel von minus 50% Treibhausgase bis 2030 beschlossen und in die parlamentarische Beratung geschickt. Der Energieverbrauch ist bis 2035 um 43% pro Person und Jahr zu senken. Nun müssen diese Ziele konkretisiert und umgesetzt werden. Dieser Herausforderung kann sich auch die Gemeinde Arlesheim nicht entziehen. Der Gemeinderat kann den Ausbau erneuerbarer Energien aktiv unterstützen und damit beitragen, den Anteil erneuerbarer Energien am lokalen Energiemix zu erhöhen. Das Ziel müsste sein, dass die Gemeinde ihre verschiedenen Aufgaben klimaneutral erbringen kann. Damit das möglich wird, müssten zuerst Kennzahlen erarbeitet werden. Diese fehlen heute noch. Diese sollte die Gemeinde nicht allein erarbeiten müssen. Ich erwarte, dass die Birsstadtgemeinden dies zusammen tun. Die Herausforderungen sind gross, aber mit gutem Willen umsetzbar. Pragmatische Lösungen für die Energiewende umsetzen: das ist nur ein Grund, warum ich mich für die Gemeindekommission, Liste 13 der Frischluft, engagiere.

Marcel Liner (bisher), Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

Für ein zukunftsweisendes Bildungsangebot in Arlesheim

In vielen Orten der Schweiz sind in den vergangenen Jahren Tagesschulen entstanden. Sie sind ein Bedürfnis unserer Gesellschaft. Sie unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Tagesschulen tragen unserer Lebensweise Rechnung und eröffnen neue Möglichkeiten in der schulergänzenden Bildung und Betreuung. Wenn in einigen Jahren die über hundert Jahre alte Domplatzturnhalle saniert oder neu gebaut wird, bietet sich für die Gemeinde Arlesheim die Chance, die schulergänzende Betreuung vom Pfeffingerhof örtlich an die Primarschule beim Dom anzubinden respektive in das Turnhallengebäude zu integrieren. Mir schwebt ein freiwilliges, modulares und umfassendes Bildungs- und Betreuungsangebot von hoher Qualität vor, welches neben dem eigentlichen Schulunterricht zum Beispiel eine Hausaufgabenhilfe, den Musikunterricht, verschiedene Mahlzeiten, Sport sowie freies Spielen beinhaltet. 

Für eine solche «Arlesheimer Tagesschule» wird es einerseits Ressourcen, Infrastruktur, pädagogische Konzepte und eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehr- und Betreuungspersonen benötigen. Eine gut funktionierende Tagesschule wird andererseits den Kindern Wissen und Sozialkompetenzen vermitteln, es beiden Elternteilen ermöglichen einer Erwerbsarbeit nachzugehen und sie wird die Bildungschancen benachteiligter Kinder verbessern. Ich bin überzeugt, eine Tagesschule mitten im Dorf wird für Arlesheim einen nicht zu unterschätzenden Standortvorteil darstellen und dem UNO-Nachhaltigkeitsziel Nummer 4 – der hochwertigen Bildung – gerecht werden. 

Roger Angst (bisher), Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

Abstimmungen vom 9. Februar

Am 9. Februar stimmen wir über zwei nationale Vorlagen ab.

Zum einen geht es um die Initiative „Mehr bezahlbare Wohnungen“. Der Bund und die Kantone sollen das Angebot an preisgünstigen Mietwohnungen fördern. Konkret sieht das so aus: mindestens 10% der neu gebauten Wohnungen sollen im Eigentum von Trägern des gemeinnützigen Wohnungsbaus sein. Dies würde eine Kostenmiete erlauben, das heisst eine Miete, die keine Rendite abwirft. Birsfelden macht es vor: auf gemeindeeigenen Parzellen werden 50% (auf privatem Grund 20%) der Wohnungen von gemeinnützigen Bauträgern realisiert. Der bürgerliche Gemeindepräsident (FDP) steht voll hinter diesem Reglement, weil er sieht, dass die Mieten stetig steigen und preisgünstiger Wohnraum wichtig ist für ein gut durchmischtes Gemeindeleben. Mit Annahme dieser Initiative würde man den genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern, von einer Verstaatlichung des Wohnungsmarkts kann keine Rede sein.

Zum zweiten stimmen wir über eine Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes ab. Die Anti-Rassismus Strafnorm soll auf Homo- Hetero- und Bisexuelle ausgeweitet werden. Es macht sich strafbar, wer öffentlich mit Äusserungen oder Handlungen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung herabsetzt. Dies ist vernünftig, wenn man zum Beispiel Hetz- und Hasskampagnen mitkriegt, die in sozialen Netzen verbreitet werden. Es geht nicht an, dass Menschen nur aufgrund ihrer sexuellen Neigung in irgendwelcher Form diskriminiert werden. Die Menschenwürde ist auch in diesem Bereich zu schützen.

Ihre Frischluft

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