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UNO Nachhaltigkeitsziel 2030: Energie

Ausbau und Zugang zu erneuerbaren Energien sind eine unerlässliche Voraussetzung für die Verwirklichung vieler Ziele im Bereich nachhaltiger Entwicklung in Arlesheim. Die Energie-Ziele auf nationaler Ebene sind bekannt. Der Bundesrat strebt bei den Treibhausgasen bis 2050 Netto Null Emissionen an. Er hat ein verbindliches Ziel von minus 50% Treibhausgase bis 2030 beschlossen und in die parlamentarische Beratung geschickt. Der Energieverbrauch ist bis 2035 um 43% pro Person und Jahr zu senken. Nun müssen diese Ziele konkretisiert und umgesetzt werden. Dieser Herausforderung kann sich auch die Gemeinde Arlesheim nicht entziehen. Der Gemeinderat kann den Ausbau erneuerbarer Energien aktiv unterstützen und damit beitragen, den Anteil erneuerbarer Energien am lokalen Energiemix zu erhöhen. Das Ziel müsste sein, dass die Gemeinde ihre verschiedenen Aufgaben klimaneutral erbringen kann. Damit das möglich wird, müssten zuerst Kennzahlen erarbeitet werden. Diese fehlen heute noch. Diese sollte die Gemeinde nicht allein erarbeiten müssen. Ich erwarte, dass die Birsstadtgemeinden dies zusammen tun. Die Herausforderungen sind gross, aber mit gutem Willen umsetzbar. Pragmatische Lösungen für die Energiewende umsetzen: das ist nur ein Grund, warum ich mich für die Gemeindekommission, Liste 13 der Frischluft, engagiere.

Marcel Liner (bisher), Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

Für ein zukunftsweisendes Bildungsangebot in Arlesheim

In vielen Orten der Schweiz sind in den vergangenen Jahren Tagesschulen entstanden. Sie sind ein Bedürfnis unserer Gesellschaft. Sie unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Tagesschulen tragen unserer Lebensweise Rechnung und eröffnen neue Möglichkeiten in der schulergänzenden Bildung und Betreuung. Wenn in einigen Jahren die über hundert Jahre alte Domplatzturnhalle saniert oder neu gebaut wird, bietet sich für die Gemeinde Arlesheim die Chance, die schulergänzende Betreuung vom Pfeffingerhof örtlich an die Primarschule beim Dom anzubinden respektive in das Turnhallengebäude zu integrieren. Mir schwebt ein freiwilliges, modulares und umfassendes Bildungs- und Betreuungsangebot von hoher Qualität vor, welches neben dem eigentlichen Schulunterricht zum Beispiel eine Hausaufgabenhilfe, den Musikunterricht, verschiedene Mahlzeiten, Sport sowie freies Spielen beinhaltet. 

Für eine solche «Arlesheimer Tagesschule» wird es einerseits Ressourcen, Infrastruktur, pädagogische Konzepte und eine enge Zusammenarbeit zwischen Lehr- und Betreuungspersonen benötigen. Eine gut funktionierende Tagesschule wird andererseits den Kindern Wissen und Sozialkompetenzen vermitteln, es beiden Elternteilen ermöglichen einer Erwerbsarbeit nachzugehen und sie wird die Bildungschancen benachteiligter Kinder verbessern. Ich bin überzeugt, eine Tagesschule mitten im Dorf wird für Arlesheim einen nicht zu unterschätzenden Standortvorteil darstellen und dem UNO-Nachhaltigkeitsziel Nummer 4 – der hochwertigen Bildung – gerecht werden. 

Roger Angst (bisher), Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

Abstimmungen vom 9. Februar

Am 9. Februar stimmen wir über zwei nationale Vorlagen ab.

Zum einen geht es um die Initiative „Mehr bezahlbare Wohnungen“. Der Bund und die Kantone sollen das Angebot an preisgünstigen Mietwohnungen fördern. Konkret sieht das so aus: mindestens 10% der neu gebauten Wohnungen sollen im Eigentum von Trägern des gemeinnützigen Wohnungsbaus sein. Dies würde eine Kostenmiete erlauben, das heisst eine Miete, die keine Rendite abwirft. Birsfelden macht es vor: auf gemeindeeigenen Parzellen werden 50% (auf privatem Grund 20%) der Wohnungen von gemeinnützigen Bauträgern realisiert. Der bürgerliche Gemeindepräsident (FDP) steht voll hinter diesem Reglement, weil er sieht, dass die Mieten stetig steigen und preisgünstiger Wohnraum wichtig ist für ein gut durchmischtes Gemeindeleben. Mit Annahme dieser Initiative würde man den genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern, von einer Verstaatlichung des Wohnungsmarkts kann keine Rede sein.

Zum zweiten stimmen wir über eine Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes ab. Die Anti-Rassismus Strafnorm soll auf Homo- Hetero- und Bisexuelle ausgeweitet werden. Es macht sich strafbar, wer öffentlich mit Äusserungen oder Handlungen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung herabsetzt. Dies ist vernünftig, wenn man zum Beispiel Hetz- und Hasskampagnen mitkriegt, die in sozialen Netzen verbreitet werden. Es geht nicht an, dass Menschen nur aufgrund ihrer sexuellen Neigung in irgendwelcher Form diskriminiert werden. Die Menschenwürde ist auch in diesem Bereich zu schützen.

Ihre Frischluft

Engagiert für Arlesheim

Nicole Barthe Seelig ist für mich die ideale Nachfolgerin für den zurücktretenden Gemeinderat Daniel Wyss der Frischluft; gemeinsam mit den beiden bisherigen, sehr erfahrenen Gemeinderäten Ursula Laager und Felix Berchten. Nicole Barthe Seelig ist mit ihrer Familie in Arlesheim verwurzelt und engagiert sich seit Langem und viel Herzblut für ein lebenswertes Arlesheim. Kommunal engagiert, bewahrt sie den Blick fürs Ganze, im Wissen dass eine zukunftsfähige Gesellschaft viel mit unserem Verhalten im Alltag zu tun hat. Ein Beispiel? Mit «Arlesheim einfach essbar» lädt Nicole Barthe Seelig uns ein, uns vermehrt mit den Konsequenzen von dem für Mensch und Umwelt auseinander zu setzen, was tagtäglich auf unserem Teller landet. Die gemeinsam mit der Bevölkerung mit feinen Gewürz- und Teekräutern und essbaren Blumen bepflanzte Rondelle an viel begangener Lage beim Dorfplatz ist in aller Munde – nicht nur sprichwörtlich; ernten ist für alle erlaubt. Dieses Beispiel zeigt: Mit Weitsicht, kreativ und gleichzeitig pragmatisch und mit grossem eigenem Engagement setzt sich Nicole Barthe Seelig für ein lebenswertes Arlesheim und eine zukunftsfähige Gesellschaft ein. Sie weiss, dass im Gemeinderat nicht die politische Herkunft erste Priorität hat, vielmehr geht es darum, tragfähige Lösungen zu finden, die der Gesamtbevölkerung dienen. Deshalb meine Empfehlung: Wählen wir Nicole Barthe Seelig am 9. Februar in den Gemeinderat Arlesheim, gemeinsam mit Ursula Laager und Felix Berchten.

Urs Leugger-Eggimann

UNO Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim – Massnahmen zum Klimaschutz

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030.

Durch das Beispiel der verheerenden Brände, die sich bereits seit Monaten in Australien ausbreiten, sind die Auswirkungen des Klimawandels präsenter denn je. Dieses Problem beschränkt sich jedoch nicht nur auf weit entfernte Gebiete, denn die Folgen machen sich auch hier in Arlesheim – unserem Zuhause – bemerkbar. Wir können uns noch an viele Tage mitten im Januar erinnern, als wir gemeinsam den Hügel in der Eremitage heruntergeschlittelt sind. Währenddessen ist es uns in diesem schneelosen Winter möglich, mit nur einer dünnen Jacke an den noch immer nicht zugefrorenen Weihern entlang zu spazieren. Die Veränderungen, die der Klimawandel im letzten Jahrzehnt bewirkt hat, bereiten uns grosse Sorgen. Als Teil der Generation der Klimajugend setzten wir uns deshalb dafür ein, dass die Bevölkerung kompetent und transparent über die Krise informiert wird, sodass Lösungsansätze diskutiert werden können. Wie der Begriff Nachhaltigkeit selbst schon beschreibt, muss die Lösungsumsetzung langfristig funktionieren.

Für den Klimaschutz und weitere UNO Nachhaltigkeitsziele setzten wir uns ein und würden uns freuen, auch in der Gemeindekommission unser persönliches Engagement einzubringen.

Lua-Maria Mengisen und Nadja Laager, Kandidatinnen Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

UNO Nachhaltigkeitsziele 2030: Sauberes Wasser und sanitäre Anlagen

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an derUNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Das Ziel Nr. 6, sauberes Wasser, liegt mir besonders am Herzen. Haben Sie die Berichte zu Grundwasserverunreinigungen im 2019 mitverfolgt? Waren Sie auch überrascht zu hören, dass gutes Trinkwasser in der Schweiz nicht mehr flächendeckend garantiert ist? So liegt an 15% der Grundwassermessstellen in der Schweiz der Nitratgehalt über dem Grenzwert von 25 Milligramm pro Liter. Selbst das aufbereitete Trinkwasser aus dem Wasserhahn weist bei 2,7% der Schweizer Bevölkerung eine zu hohe Belastung mit Fremdstoffen auf. Pestizide aus der Landwirtschaft und Giftstoffe aus alten Deponien sind häufige Ursachen. Die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser könnte bei vermehrten Trockenphasen auch in der Schweiz zum Thema werden. In Arlesheim haben wir Vorkehrungen getroffen, indem wir den recht ergiebigen Grundwasserstrom der Birs nutzen und indem wir über die neue Transitwasserleitung zum Besipiel Hardwasser beziehen können, das in Muttenz aus Rheinwasser aufbereitet wird. Seit 2013 betreibt die Hardwasser AG zudem eine Aktivkohleanlage, welche dem Wasser die Giftstoffe entzieht. Doch Technik allein ist nicht alles. Es macht mich betroffen, dass Quellwasser in vielen Gemeinden unserer Gegend wegen ungenügender Qualität nicht mehr zu Trinkwasser aufbereitet werden kann. Hier ist mehr Nachhaltigkeit gefragt. 

Felix Berchten, Kandidat Gemeinderat (bisher) für die Frischluft

Nicole Barthe Seelig in den Gemeinderat

Die Frischluft präsentiert mit Ursula Laager und Felix Berchten zwei erfahrene Gemeinderäte zur Wiederwahl. Nebst diesen beiden Bisherigen stellt sich neu Frau Nicole Barthe Seelig als Gemeinderätin für die Frischluft zur Wahl.

Dies ist für mich persönlich ein sehr guter Wahlvorschlag. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Gemeinderat ist Frau Nicole Barthe Seelig, eine ausgesprochene Teamplayerin, eine wertvolle Ergänzung für diese Behörde. Sie kennt die Anliegen der Menschen, welche in Arlesheim wohnen. Zusätzlich zu ihrem Engagement für die Frischluft und als langjährige Helferin für das Cinema Paradiso, setzt sie sich für die JuniorInnen des FC Arlesheim und für das Thema «essbare Gemeinde» ein. 

Sie arbeitet im Dorf in ihrer eigenen Praxis als Physiotherapeutin und kennt somit auch die Themen der KMU in Arlesheim.

Der erfolgreiche Antrag der Frischluft zur Änderung der Gemeindeordnung, vertreten durch Nicole Barthe Seelig, wurde an der Gemeindeversammlung und später auch an der Urne angenommen. Sie hat es verstanden, dieses Thema mit sachlichen Argumenten politisch mehrheitsfähig zu machen und trotz dem Widerstand manch etablierter Parteien in Arlesheim erfolgreich zu vertreten. Bärinnenstark!

Nicole Barthe Seelig- gemeinsam mit Ursula Laager und Felix Berchten – gehören in den Gemeinderat. Dies ist meine persönliche Wahlempfehlung an Sie.

Kalle Zeller, Alt-Gemeindepräsident Arlesheim

UNO Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Der verantwortungsvolle Konsum ist vielleicht das Ziel, welches jeder und jede am einfachsten persönlich beeinflussen und umsetzen kann. Jeden Tag kaufe ich etwas – Essen, Kleider oder Putzmittel – und kann mich bewusst entscheiden. Brauche ich es wirklich, ist es verantwortungsvoll produziert, stecken Kinderarbeit oder lange Transportwege dahinter? Der Unverpackt-Laden, der schon bald in Arlesheim entsteht, ist dabei eine gute Entscheidungshilfe. Eine sinnvolle Alternative gegen Foodwaste ist die App „too good to go“, bei der viele Restaurants und Bäckereien verderbliche Waren kurz vor Ladenschluss stark vergünstigt abgeben. Es wäre schön, wenn wir die Arlesheimer Bäckereien überzeugen könnten auch mitzumachen. In der Schappe existiert eine Whatsapp-Gruppe, die ungebrauchte Spielsachen und überflüssige Lebensmittel an neue Besitzerlnnen vermittelt, statt sie wegzuwerfen. Diese Idee würde sicher auch in anderen Quartieren gut funktionieren und passt bestens zur Fairtrade-Town Arlesheim. Drei sinnvolle Projekte, die in Arlesheim schon existieren oder einfach umsetzbar sind – wir sind hier in der glücklichen Lage, dass wir nur mitmachen müssen und uns verantwortungsvoller Konsum so leichtgemacht wird. Fangen wir das 2020 verantwortungsvoll an!

Ursula Laager (bisher), Kandidatin Gemeinderat für die Frischluft

UNO Nachhaltigkeitsziele für Arlesheim – Gesundheitsversorgung

Die Frischluft orientiert sich bei ihren Zielen für Arlesheim an der UNO-Nachhaltigkeitsagenda 2030. Eine der daraus abgeleiteten Prioritäten für die Schweiz ist die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung für alle.

Das Schweizer Gesundheitssystem gehört zu den besten der Welt. In den meisten Regionen können wir uns auf eine gut ausgebildete Ärzteschaft, professionelle Pflege und moderne Infrastruktur verlassen. So auch in Arlesheim. Hausärztliche Praxen, erfolgreiche Klinik Arlesheim sowie Institutionen der Alterspflege, wie Landruhe und Obesunne, tragen zu diesem Umstand wesentlich bei. Unser System gehört aber auch zu den teuersten der Welt. Die Belastung der Haushalte mit Gesundheitsausgaben steigt seit Jahren ungebremst. Gemäss neusten KOF-Prognosen dürften diese auch in diesem und kommendem Jahr jeweils um weitere 3.6% zunehmen. Für einen fairen allgemeinen Zugang zur Medizin und Pflege ist diese Entwicklung eine der grössten Herausforderungen.

Die kostendämpfenden Massnahmen werden deshalb künftig noch stärker regional und kantonal koordiniert werden – die Gemeinde muss aber dabei auch in Zukunft eine aktive und gestalterische Rolle als innovative Koordinationsstelle einnehmen können. Dafür sowie für den Erhalt der Gesundheitsdienstleistungen in der Region möchte ich mich einsetzen. Deshalb kandidiere ich für die Gemeindekommission am 9. Februar 2020 auf der Liste 13 der Frischluft.

Igor Batarelo, Kandidat Gemeindekommission für die Frischluft, Liste 13

Herzlichen Dank!

Die Frischluft freut sich sehr, dass die Mehrheit der Stimmberechtigen dem Antrag von Nicole Barthe im Namen der Frischluft zur Änderung der Gemeindeordnung gefolgt ist. Eine Mehrheit hat das Wahren der Rechtsgleichheit höher gewichtet, als die Befürchtung vor Interessenskonflikten und damit auch gezeigt, dass sie den Behörden der Gemeinde ihr Vertrauen entgegenbringt. Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben.

Ihre Frischluft

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