Kategorie: 2012 Wahlen Gemeinderat (Seite 2 von 2)

Weniger ist mehr

In letzter Zeit wurde immer wieder die Frage aufgeworfen, ob ein politisches Mandat mit einer beruflichen Tätigkeit vereinbar sein muss. Unbedingt! Ich gehe sogar noch weiter: ein politisches Amt auf kommunaler Ebene muss mit Beruf UND Familie vereinbar sein. Klar ist jedoch, dass die Summe dieser drei Lebensbereiche nicht beliebig vergrössert werden kann. Das bedeutet, dass ein Ausbau in einem Gebiet einen Abbau in einem anderen auslösen muss. Hier sind die Arbeitgeberlnnen gefordert. Es soll nicht sein, dass ein politisches Amt als Arbeitszeit ausgeführt wird, aber eine Reduktion des Arbeitspensums muss Leuten, die politische Verantwortung übernehmen wollen, ermöglicht werden. Selbstverständlich müssen politische Mandate entsprechend entlöhnt werden. Nur so ist eine Sachpolitik gewährleistet, die nicht zu Zugeständnissen verpflichtet ist an diejenigen, die den Lohn der Politikerlnnen bezahlen.

Ursula Laager

Das Birstal gemeinsam entwickeln

Das Birstal gemeinsam entwickeln Szenarien, die aktuell in den Medien zitiert werden, sagen in den nächsten Jahren für das untere Birstal enorme Entwicklungen voraus. Je nachdem rechnet Kantonsplaner Martin Huber bis 2035 mit 2‘700 bis 8‘000 zusätzlichen Einwohnern (BaZ vom 21.1.12); hinzu kommen Tausende von neuen Arbeitsplätzen. Kann das Birstal solche Entwicklungen verkraften? Was hiesse das für unsere Lebensqualität? Es gilt, einen sorgfältigen Ausgleich zu finden zwischen Erneuern und Entwickeln und Bewahren – und Verantwortung über die Gemeindegrenzen hinweg zu übernehmen, über die politischen Grenzen hinaus zu denken und zu handeln. Ein unkoordiniertes Vorgehen würde sich auf die Siedlungsstruktur und auf die letzten Freiflächen des unteren Birstales verheerend auswirken. Stattdessen gilt es, diesen Raum gemeinsam so zu gestalten, dass er als attraktiver Lebens- und Arbeitsraum erhalten und verbessert wird; hier geht es auch um Kriterien wie Ressourcenverbrauch, Standortwettbewerb und Lebensqualität. Mit gemeindeübergreifenden Planungen wie ELBA (Entwicklungsplanung Leimental Birseck Allschwil) ist der Kanton bestrebt, regionale Leitplanken für die Entwicklung von Verkehr, Siedlung und Landschaft zu entwickeln. Für die Gemeinden gilt es, die Angst vor dem Verlust der Gemeindeautonomie zu überwinden und die regionale Zusammenarbeit zu stärken. Ich wünsche mir, dass Arlesheim hierin eine Vorreiterrolle einnimmt; eine echt gelebte Partnerschaft im unteren Birstal ist zukunftsweisend.

Urs Leugger-Eggimann

Wohnwünsche

Spätestens seit dem Dorfrundgang im letzten Juni ist bekannt, dass „Wohnen im Alter“ nicht nur mir persönlich sondern der ganzen Frischluft am Herzen liegt. Wir gehen davon aus, dass auch Sie sich schon Gedanken zum Thema gemacht haben und würden gerne erfahren, wie Ihre Wohnwünsche aussehen. Aus diesem Grund werden wir in den nächsten zwei Wochen vor der Kantonalbank (vielen Dank!) ein Wunschbuch auflegen. Bitte benützen Sie die Gelegenheit, uns Ihre Vorstellungen einer idealen Wohnform im Alter mitzuteilen. Am 11.2.12 wird das Wunschbuch bei uns am Stand zu Gast sein, gemeinsam mit vielen Informationen und Ideen rund ums Wohnen. Wir freuen uns auf viele Anregungen und angeregte Diskussionen. Ausführlichere oder persönlichere Wünsche können Sie uns auch per Mail oder Post schicken. Unsere Kontaktdaten finden Sie im Wunschbuch.

Vor vier Jahren stand unser Stand ganz im Zeichen der Kinder. Mit dem Unicef-Label kinderfreundliche Gemeinde ist dieser Schwerpunkt jetzt fest im Gemeindealltag verankert. Ich hoffe, dass ich in vier Jahren das Gleiche über das Wohnen im Alter sagen kann – ohne zusätzliches Label!  Zwischen Eigenheim und Altersheim hat es noch viel Platz für frische Ideen.

Ursula Laager

Erneuerbare Energien und sozialer Wohnungsbau

Es lebt sich gut in Arlesheim. Das schöne Dorfbild mit den denkmalgeschützten Gebäuden trägt dazu bei. Alle Dächer in der Kernzone mit Sonnenkollektoren zu versehen, ist nicht sinnvoll. Ein generelles Verbot aber auch nicht. Mit neuen Bauvarianten lassen sich Photovoltaikmodule in geschützte Gebäude integrieren. Die Gemeinde kann auch in diesem Bereich mit gutem Beispiel voran gehen, indem sie gemeindeeigene Gebäude dementsprechend ausrüstet. Wir sind überzeugt, viele Einwohner unterstützen dies und haben Verständnis, wenn bezüglich des Dorfbilds Kompromisse gemacht werden. Alle wünschen sich eine grössere Unabhängigkeit vom Atomstrom und von importierten Energieträgern. Der aktuelle Gemeinderat arbeitet hier seit längerem wegweisend, indem er den bisher geforderten Minergie-Standard bei gemeindeeigenen sowie mit einem Quartierplan erstellten Gebäuden zukünftig durch den Minergie-P-Standard erweitert. Dieser wird bestimmt auch beim neu geplanten Demenzhaus und den günstigen Familienwohnungen der Stiftung Obesunne zum Tragen kommen. Denn auch dies macht gutes Leben in Arlesheim aus: dass die Gemeinde für alle ihre Bewohner sorgt. Wohnraum für alle Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen, ist dabei ein wichtigstes Anliegen, für das wir uns einsetzen wollen.

Alberto Moreno und Sabine Scherrer

3 x Erfahrung und Frische in den Gemeinderat

Ganze 43 Jahre Erfahrung in der Arbeit in politischen Behörden bringen die drei Kandidierenden der Frischluft für den Gemeinderat mit: Ursula Laager-Hänggi elf Jahre in der Sozialhilfebehörde, welche sie zudem seit acht Jahren umsichtig und zielstrebig führt; Daniel Wyss zwölf Jahre im Gemeinderat; Karl-Heinz Zeller Zanolari 20 Jahre im Gemeinderat, seit acht Jahren als Präsident – über alle Parteigrenzen hinweg geachtet, respektiert und geschätzt. Mit dieser langjährigen Erfahrung die Motivation und das Engagement beibehalten und frisch polisitisieren; dieses Kunststück schaffen die drei Kandidierenden als ob sie erst neulich in die Gemeindepolitik eingestiegen wären. Sie sind beharrlich in der Umsetzung und gleichzeitig offen für neue Ideen. Ihnen gemeinsam ist ihr grosses Engagement für Arlesheim und für seine Bewohnerinnen und Bewohner; der Mensch steht immer im Zentrum ihrer Anliegen. In der Frischluft erlebe ich sie als Teamplayer und gleichzeitig als starke Persönlichkeiten mit eigenem Profil. Inhaltlich ergänzen sich unsere drei Kandidierenden mit ihren unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten ideal und decken das gesamte Spektrum der Gemeindepolitik ab von den Gemeindefinanzen, dem Sozialen, dem Natur- und Umweltschutz, der Energieversorgung, Kultur bis zur Standortpolitik – ein Powerteam, das sich Arlesheim und der Politik verschrieben hat. Sie wollen „Dreimal tief Frischluft holen, dann loslegen!“; geben Sie ihnen ihr Vertrauen; geben Sie ihnen Ihre Stimme – vielen Dank!

Urs Leugger-Eggimann

Präsident Frischluft Arlesheim

Kultur und Gemeinschaft

„Der Mensch lebt nicht von Brot allein“ (Bibel) und „Falls die Kunst zu etwas nütze sein soll, dann soll sie den Menschen lehren, dass es Tätigkeiten gibt, die scheinbar zu nichts nütze sind.“ (Ionesco). Mit diesen zwei Zitaten möchten wir die Wichtigkeit der Kunst – aber nicht nur der Kunst allein – für das Leben der Menschen unterstreichen. Wir meinen, der Mensch, seine Gesundheit und sein Wohlergehen, soll im Zentrum jeder auch politischen Arbeit und Bemühung stehen. Dabei denken wir an alle Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes unabhängig von Alter und Herkunft. Um eine Dorfgemeinschaft zu bilden, braucht es nebst dem Brot(erwerb) ein seelisches Gleichgewicht und eine intakte soziale Umgebung. Dafür würden wir uns gern in unserem Dorf einsetzen: ein Alltag und eine Infrastruktur, die solches ermöglichen, ein kulturelles Angebot, das die vielfältigen Interessen, die es für ein lebendiges Dorf braucht, abdeckt.

Cilly Weiligmann, Marco Gigli

Frischluft bewegt Arlesheim

Die Frischluft wünscht allen Menschen in Arlesheim ein gutes und erlebnisreiches Neues Jahr. Was wird Sie bewegen? Was wird das Neue Jahr prägen? Was wird Arlesheim bewegen? In der Gemeinde Arlesheim wird am 11. März gewählt. Ein wichtiger Moment. Gilt es doch motivierte und kompetente Personen zu wählen. Die Frischluft hat für die Gemeinderats- und Gemeindekommissionswahlen bewährte, neue und in jedem Fall frische Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen können.

Für den Gemeinderat schlägt die Frischluft mit Kalle Zeller Zanolari (bisher), Daniel Wyss (bisher) und mit Ursula Laager-Hänggi drei namhafte Persönlichkeiten zur Wahl vor.

Für die Gemeindekommission bewerben sich 15 Vertreterinnen der Frischluft. Sie möchten die Ideen und Visionen der Frischluft in die Gemeindepolitik einbringen: Nathalie Miller-Lanz (bisher), Felix Berchten (bisher), Kurt Schmidlin-Tanner (bisher), Urs Leugger-Eggimann (bisher), Marco Gigli-Trüby, Petra Iten, Thomas Arnet, Cäcilia Weiligmann, Marcel Liner, Roger Angst, Sabine Scherrer Marzahn, Philippe Schmidlin, Dominique von Hahn, Alberto Moreno und Margret Ruckstuhl. Eine farbige Auswahl, viele frische Ideen von Menschen, die gerne und mit Freude politisieren – wir möchten bewegen, uns – das Dorf – und Sie.

Ihre Frischluft, Urs Leugger-Eggimann

Präsident Frischluft

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