Kategorie: Verein (Seite 3 von 9)

Frauen in den Gemeinderat

Frauen politisieren nicht besser, aber anders als Männer. Nachweislich kommen deshalb in Gremien, die aus Männern und Frauen bestehen, breiter abgestützte, umfassendere Lösungen zustande. Die Frischluft bedauert deshalb, dass keine andere Partei eine Frau aufstellt. Mit der Bestätigung unserer bisherigen Gemeinderätin Ursula Laager setzen Sie ein positives Zeichen.

Sie handelt umsichtig und sorgfältig, dabei sucht sie mit Beharrlichkeit verbindende Lösungsvorschläge. Das Ressort Gesellschaft mit den Schwerpunkten Alter, Familien/Jugend und Gesundheit passt ideal zu den Kompetenzen und Interessen von Ursula Laager. In den letzten 4 Jahren hat sie darin Vieles bewegt. Arlesheim hat soeben die Rezertifizierung als kinderfreundliche Gemeinde abgeschlossen, der niederschwellige Kindertreff als Begegnungsort für Primarschülerlnnen ist erfolgreich gestartet und wird rege genutzt. Die Gemeinde besitzt ein neues Altersleitbild, das unter Mitwirkung der Bevölkerung erstellt wurde. Mit der Schaffung der Spitex Birseck haben Arlesheim und Münchenstein ihre Kräfte gebündelt und das Angebot nachhaltig gesichert.

Bei all diesen Projekten fand Ursula Laager auf neu eingeschlagenen Wegen familienfreundliche und humane Lösungen.

Als Arlesheimerin – Politikerin, Mutter, Primarlehrerin – empfehle ich Ihnen Ursula Laager deshalb mit Überzeugung zur Wiederwahl. Mit ihr bleibt die Frischluft weiterhin stark vertreten im Gemeinderat.

 

Cécile Bühlmann Huber, Co-Präsidentin Frischluft

Gemeindewahlen 2016

Bei den Gemeindewahlen vom 28. Februar 2016 treten drei der sieben bisherigen Mitglieder des Gemeinderats nicht mehr an. Uns Wählerinnen und Wählern stellt sich damit die Frage nach der zweckmässigen Neubesetzung. Welche Fähigkeiten muss eine Kandidatin oder ein Kandidat für diese Aufgabe mitbringen?

Wesentliche Qualitäten sind meines Erachtens, dass sich kandidierende Personen für Arlesheim und für die ganze Bevölkerung einsetzen, dass sie eine positive Bindung zu Arlesheim mitbringen und dass sie über fachliches Rüstzeug für die Behörde verfügen. In diesem Sinne empfehle ich Ihnen Felix Berchten zur Wahl in den Gemeinderat. Ich durfte mit Felix Berchten einen Teil meiner Jugend unbeschwert und mit vielen positiven Erlebnissen in Arlesheim verbringen. Unsere gemeinsamen Engagements in Jungwacht-Blauring und später als Sportleiter in zahlreichen Schullagern dürften vielen der damaligen Jugendlichen noch in bester Erinnerung sein. Seit einigen Jahren erlebe ich Felix Berchten nun in der Gemeindekommission, die er seit Mitte 2014 präsidiert. Ich schätze dabei sein Bestreben, auf die Anliegen der jeweils betroffenen Gruppen einzugehen, ihre Argumente anzuhören und schliesslich Lösungen zu finden, welche allseits akzeptierbar sind und dem Gesamtinteresse der Gemeinde dienen. Zudem bin ich überzeugt, dass Felix Berchten den Gemeinderat auch mit seinem Fachwissen massgeblich ergänzt. Als Unternehmer und Planer im Bau- und Umweltbereich hat er täglich mit Behörden und Verfahren auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene zu tun. Seine diesbezüglichen Erfahrungen werden dem Arlesheimer Gemeinderat sehr dienlich sein.

 

Roger Angst, Arlesheim

Was im Alter wirklich zählt

Ein bekannter Altersforscher geht davon aus, dass bereits 2050 die ersten Menschen in der Schweiz 130 Jahre alt werden. Ist diese Schlagzeile auf der Frontseite einer grossen Zeitung ein Versprechen oder eine Drohung? Wollen wir das und vor allem WIE wollen wir alt werden? Bei der Erarbeitung des Altersleitbildes für Arlesheim habe ich durch den Einbezug der Bevölkerung versucht, mir davon ein Bild zu machen. Was die Menschen am meisten bewegt, ist ihre persönliche, zukünftige Wohnsituation. Möglichst lange zuhause zu wohnen, selbstständig zu bleiben und auf allfällig notwendige Hilfe zählen zu können – so sieht die weit verbreitete Wunschvorstellung aus. Dazu müssen Wohnungen und die dazugehörige Umgebung hindernisfrei gebaut sein. Es braucht eine gute Anbindung an die öffentliche Infrastruktur, damit die Mobilität auch ohne Auto gewährleistet ist, und ein umfassendes ambulantes Pflege- und Betreuungsangebot muss bei Bedarf schnell und unkompliziert zur Verfügung stehen und auch die Angehörigen entlasten. Dies werden die Ziele und Herausforderungen der nächsten Jahre sein. Packen wir sie gemeinsam an!

 

Ihre Frischluft

Ursula Laager Gemeinderätin Ressort Gesellschaft

Gewerbe in Arlesheim

Haben Sie gewusst, dass es in Arlesheim rund 800 Gewerbebetriebe mit ca. 5‘000 Arbeitsplätzen gibt? Eine intaktes Gewerbe, das attraktive Bedingungen vorfindet, Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten im Dorf, gute Verkehrsverbindungen und ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten sind Voraussetzungen dafür, dass Arlesheim ein attraktives und belebtes Dorf bleibt. Für die Frischluft ist es wichtig, dass sich die Ansprüche des Gewerbes und die Bedürfnisse der Bewohner im Einklang befinden. Ein Beispiel: Das Gewerbe wünscht, dass die Konsumenten mit dem Auto, Velo oder Motorrad nahe an das Verkaufsgeschäft fahren und dort auch Parkplätze vorfinden können. Hier wurde mit der Begegnungszone eine Lösung gefunden, welche die Interessen der verschiedenen Gruppen berücksichtigt. Die Frischluft pflegt den Austausch mit dem Gewerbe. Im Juni 2015 haben wir einen Dorfrundgang zum Thema „Arlesheimer KMU und die Aufhebung des Euro Mindestkurses“ durchgeführt und dabei fünf Gewerbebetriebe besucht. Im November 2015 haben wir einen weiteren Dorfrundgang zum Zonenreglement Ortskern veranstaltet. Dabei hat uns auch interessiert, was das lokale Gewerbe für Anliegen hat, und ein Vertreter des Arlesheimer Gewerbe- und Industrievereins (AGIV) hat uns entsprechend informiert. Übrigens sind im aktuell achtköpfigen Frischluft-Vorstand auch zwei Mitglieder des AGIV vertreten.

Thomas Arnet, Kandidat Gemeindekommission (bisher) für die Frischluft

Grünflächen

Was haben ein schillernder Schwalbenschwanz, ein Leuchtkäferchen, ein blühender Türkenbund oder eine massive Buche gemeinsam? Die vier aufgezählten Arten kommen alle in Arlesheim vor und haben hier seit vielen Jahrhunderten ihren Lebensraum. Durch die Vernetzung des Waldgebietes mit dem Offenland und durch die verschiedenen Höhenstufen zwischen der Birs im Tal und dem Gempen-Plateau ergibt sich ein reichhaltiges Lebensumfeld nicht nur für uns Menschen sondern auch für viele Tiere und Pflanzen wie die vorher aufgezählten.

Um diesen Reichtum zu bewahren und damit sich auch zukünftige Generationen daran erfreuen können, ist ein aktiver Schutz notwendig. Dieser erfolgt über die Ausweisung von Schutzgebieten oder die Erstellung von Pflegekonzepten. Die Gemeinde Arlesheim hat sich zum Ziel gesetzt, jedes Jahr für Massnahmen im Bereich Naturschutz 0,3 bis 0,5 Prozent des Gemeindebudgets einzusetzen. Das ist wenig, aber sehr sinnvoll eingesetztes Geld.

Für die Frischluft hat die Erhaltung des hohen Grünflächenanteils einen hohen Stellenwert für die kommenden Jahre. Die aktuelle Zonenplanrevision ist ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. Eine Grünflächenziffer, Baumalleen und naturnahe Gartengestaltungen sind nicht nur ein Plus für die hohe Lebensqualität in Arlesheim. Der Klimawandel wird zu tendenziell grösseren Temperaturmaximas im Sommer führen. Das viele Grün hilft dabei die Temperaturschwankungen zu dämpfen. Zum Wohle aller in der Gemeinde.

Marcel Liner, Kandidat der Frischluft für die Gemeindekommission

Neujahrsfest am 9. Januar

Am 9. Januar ist es beileibe noch nicht zu spät, das neue Jahr, fröhlich und gemütlich einzuläuten. Die Frischluft lädt Sie herzlich zu einem Fest im Jugendhaus am Samstag dem 9.1.2016 ab 18:00 ein. Wir kommen zusammen, essen, trinken, tanzen, diskutieren. Wir lassen das alte Jahr Revue passieren, wir starten mit dem Wahlkampf ins neue Jahr. Wir feiern mit Freunden, Freudinnen, Kindern, Familie. Essbares wird gerne entgegen genommen, und anmelden kann man sich unter itenhasler@bluewin.ch oder 079 702 81 29.

Wir freuen uns auf euer / Ihr Kommen und auf viele tolle Vorsätze fürs neue Jahr!

Ihre Frischluft
hcfejefe

Das kulturelle Arlesheim

Als ich vor bald 25 Jahren mit meiner Familie nach Arlesheim gezogen bin, ist mir sofort das Openair-Kino auf dem Dorfplatz ins Auge gesprungen: junge Leute, die mit kritischen Filmen das Dorfzentrum beleben. Nach zwei bis drei Jahren ist mir das breite und eigenständige Kulturleben im Dorf näher gekommen, und wir haben als ganze Familie davon profitiert. Im Verlauf meiner politischen Tätigkeit ist mir bewusst geworden, wie viele Vereine und welch grosses Engagement hinter diesem reichhaltigen Angebot stehen. Ich habe gemerkt und immer wieder gehört, dass diesen Gruppierungen ein Haus, ein Zentrum fehlt, das vieles erleichtern und noch mehr aktivieren würde. Als Mitglied der Frischluft setze ich mich seit Jahren für ein solches ein, ob es nun „Unser Saal“ heisst oder anders. Nachdem die Gemeinde viel in Infrastrukturen für Sport und Schulen investiert hat, ist es nun an der Zeit, ein Haus für Kulturelles zu bauen.

Ich engagiere mich aber auch dafür, dass Kultur dezentral passieren soll: Plätze bespielen, Zwischennutzungen ermöglichen, Gärten und Parks künstlerisch beleben – all das trägt zu einem lebendigen Dorf bei. Ich setze mich dafür ein, dass Arlesheim nicht zur Schlaf-Vorstadt von Basel verkommt und auch in Zukunft viel zu bieten hat.

 

Marco Gigli für die Frischluft, Kandidat Gemeindekommission

Stimmrechtsalter 16 Jahre

Bei meiner Arbeit in der Spitex, habe ich hauptsächlich mit älteren Menschen zu tun. Dabei fällt es auf, dass es für die Generation unserer Eltern und Grosseltern noch selbstverständlich ist, abzustimmen oder zu wählen. Selbst wenn man nicht ganz begreift, um was es geht, abstimmen muss man!

Anders verhält es sich mit der jüngeren Generation, diese fehlt oft „an der Urne“. Könnte es daran liegen, dass die Zulassung mit 18 Jahren zu spät ist? Politik wird in der Schule thematisiert und 16- bis 18- Jährige lassen sich gut motivieren, da sie noch stärker lokal verankert sind. Ab 18 beginnt die Zeit der Studien oder berufsbedingten Wohnortswechsel. Wenn in der Zeit davor, die Stimm- und Wahlbeteiligung schon zur Selbstverständlichkeit wurde, kann sie eher beibehalten werden.

Ich sehe es bei meinen zwei Jungs, aktuell beide noch unter 18. Bei uns am Esstisch wird häufig politisiert, und oft sind es nicht mehr wir Eltern, welche die fundierten Argumente haben. Natürlich verfügen wir über mehr Lebenserfahrung. Aber sind wir mal ehrlich, bei vielen der komplexen Abstimmungsthemen hilft uns das auch nicht weiter.

Glarus macht es uns vor, dort gilt seit 2007 das aktive Stimm- und Wahlrecht auf Kantons- und Gemeindeebene für 16 Jährige, und die Erfahrungen sind positiv. Ich würde es sehr befürworten, auch bei uns auf Kantons- und Gemeindeebene das aktive Stimm- und Wahlrecht auf 16 zu senken.

für die Frischluft, Daniela Eichenlaub Kandidatin Gemeindekommission

 

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